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Viel Potential hinter den Gleisen

ST.GALLEN. Der St.Galler Stadtrat will die Entwicklungsmöglichkeiten des «Bahnhof Nord» ausloten und beantragt beim Stadtparlament dafür einen Kredit von 460'000 Franken. Grundeigentümer und Nutzer sollen in den Planungsprozess miteinbezogen werden.
Das Gebiet Bahnhof Nord biete Potential für die Gestaltung eines komplett neuen Stadtteils. (Bild: Hanspeter Schiess)

Das Gebiet Bahnhof Nord biete Potential für die Gestaltung eines komplett neuen Stadtteils. (Bild: Hanspeter Schiess)

Mit dem Bau der Fachhochschule und der neuen Bahnvorfahrt Nord sei das Gebiet hinter den Geleisen aufgewertet worden, sagte die zuständige Stadträtin Patrizia Adam am Montag vor den Medien. Nach dem Kauf mehrerer Liegenschaften ist die Stadt nun Eigentümerin des gesamten Areals nördlich der Lagerstrasse zwischen Klubhausstrasse und Fachhochschulzentrum. Mit dem Kanton laufen Verhandlungen über den Kauf des SBB-Parkplatzes.

Markthalle, Kinderkrippe, Altersheim
Das Potenzial des Areals solle nun gesamtheitlich betrachtet und entwickelt werden. Eine umfassende Planung solle die hohen städtebaulichen Ansprüche berücksichtigen. Es gehe aber nicht darum, Baulücken zu füllen, sagte Stadtplaner Florian Kessler. Das grosse öffentliche Interesse an dem Areal werde miteinbezogen.

Die Bevölkerung nimmt jetzt schon regen Anteil daran, was mit dem Gebiet «Bahnhof Nord» zwischen Fachhochschule und Villa Wiesental passiert. Am «Tisch hinter den Geleisen» werden seit Anfang Jahr Vorschläge für die Entwicklung des Areals Hauptbahnhof Nord gesucht. Die Ideen reichen von einer Markthalle über Kinderkrippen bis hin zum Altersheim. Auch Wohnprojekte oder ein Volkshaus wurden skizziert.

Neustart gefordert
Ziel müsse sein, «unter Einbezug aller Betroffenen ein vielfältig genutztes und attraktives Zentrumsquartier zu entwickeln, insbesondere mit städtebaulich und gestalterisch vorzüglichen Bauten sowie aufgewerteten öffentlichen Räumen und Freiräumen», heisst es in dem an den Stadtrat überwiesenen Postulat «Neustart Bahnhof Nord».

«Die Partizipation hat klare Grenzen», sagte Kessler. Das dreistufige Planungsverfahren bilde die Grundlage für die bauliche Entwicklung des Areals. Eine Änderung des Überbauungsplans etwa fällt in die Kompetenz des Stadtrats. Über den Kredit von 460'000 Franken entscheidet das Stadtparlament voraussichtlich am 15. September. (sda)

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