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VERUNSICHERT: Das Selbstbewusstsein fehlt

Die Handballer des SV Fides finden in der 1.-Liga-Finalrunde den Tritt weiterhin nicht und verlieren gegen Muri daheim 20:22.
Fritz Bischoff

Fritz Bischoff

sport

@tagblatt.ch

Eine Partie vor Abschluss der Hinrunde in der Finalrunde der 1. Liga fällt die Bilanz für den SV Fides ernüchternd aus. Sechs Spiele – nur fünf Punkte – Platz sechs und damit fünf Punkte Rückstand auf den neuen Leader Wädenswil. Doch eigentlich verfügten die St. Galler durchaus über das Potenzial, in der Tabelle weiter vorne zu liegen.

Dies deuteten sie auch bei der 20:22-Heimniederlage gegen den TV Muri an. In der ersten Halbzeit lagen sie mehrheitlich in Führung, wobei diese jedoch deutlicher hätte sein müssen, und mussten die Besserstellung erst kurz vor der Pause mit dem 10:11 an den Gegner abgeben. Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes holten sie sich die Führung umgehend wieder zurück. Nach rund Dreiviertel der Spielzeit lag das Heimteam gar 17:14 vorne. Doch dann folgte das, was sich in den vergangenen Spielen immer und immer wiederholt hatte. Anstatt ruhig weiter zu spielen und die vorentscheidende Differenz mit vier oder fünf Toren zu legen, folgt die grosse Verunsicherung.

Abschlüsse zu zögerlich

Schlechte und überhastete Abschlüsse in der Kombination mit Fehlern und Zeitstrafen brachten Fides aus dem Tritt und bauten den Gegner auf. Innerhalb von nur zwei Minuten hatten die Aargauer zum 17:17 ausgeglichen, um wenig später die Führung zu übernehmen und diese bis zur Schlusssirene nicht mehr abzugeben. Die Ratlosigkeit, aber auch die Enttäuschung der St. Galler nach Spielende war offenkundig. Mit gesenkten Köpfen sassen die Akteure auf dem Hallenboden, auf der Auswechselbank oder verkrochen sich gar in den Geräteraum des Athletik Zentrums. Sprechen und analysieren mochte eigentlich keiner. Der Frust ob der unnötigen Niederlage sass zu tief. Einmal mehr war das Team an der eigenen Verunsicherung gescheitert. Schliesslich stellte sich aber doch Spielertrainer Alex Usik. «Wenn wir verlieren, dann muss ich wohl die unerfreuliche Bilanz ziehen und leider feststellen, dass wir unsere eigenen Vorgaben nicht umgesetzt haben.» Eigentlich sei das gesamte Spiel schlecht gewesen. «Defensiv konnten wir noch mehr oder weniger genügen, doch im Angriff verloren wir schliesslich die Partie.» Damit sprach er die fehlende Dynamik mit dem geforderten Druck auf das gegnerische Tor an, aber auch die unpräzisen und nicht zwingenden Abschlüsse. Dies ermöglichte es Muri in den letzten zehn Minuten Fahrt aufzunehmen, den Gegner phasenweise in euphorischer Manier zu überrennen.

Zu statisch in den 1:1-Situationen

Dem hatte Fides ohne die sich bietenden Räume zu nutzen in seinen doch eher statischen Aktionen nichts mehr entgegenzusetzen. «Wir hätten uns auch im 1:1-Verhalten besser anstellen müssen. Dies gelang nicht, weshalb unsere Verunsicherung noch grösser wurde», sinnierte Usik in der Hoffnung, in den kommenden Partien endlich mit seinem Team wieder selbstbewusster auftreten zu können.

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