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VERSENKT: Bürger versenken Elterntaxi-Haltestelle in Rorschacherberg

Das Vorhaben der Gemeinde Rorschacherberg, eine Haltestelle für Elterntaxis zu bauen, ist an der Bürgerversammlung gescheitert.
Martin Rechsteiner
Rorschacherberg: Im Schulhaus Klostergut sind neu offiziell Parkplätze für Elterntaxis geplant. Platz ist ausgesteckt (Bild: Ralph Ribi)

Rorschacherberg: Im Schulhaus Klostergut sind neu offiziell Parkplätze für Elterntaxis geplant. Platz ist ausgesteckt (Bild: Ralph Ribi)

Die Gemeinde Rorschacherberg hat geplant, Strassen in der Nähe des Primarschulhauses Klosterguet auszubauen. So sollten sowohl die Kreuzung der Brunnenstrasse und die Seeburgstrasse als auch der Abzweiger Klosterguetstrasse und Wiggenstrasse durch einen Kreisel ersetzt werden. Die Kreisel sollten als Wendemöglichkeit für Autos von Eltern dienen und somit die zurzeit schwierige und unübersichtliche Verkehrssituation vor der Schulanlage Klosterguet entschärfen - das Areal selbst wäre mit einem Fahrverbot versehen worden. Zusätzlich war an der Brunnenstrasse eine Haltestelle für den Schulbus und für Elterntaxis geplant.

Die Gemeinde Rorschacherberg hat die Projekte gestern an ihrer Bürgerversammlung präsentiert und die Baukosten in den Budget-Voranschlag 2018 aufgenommen. Den Bürgern war der geplante Kreisel an der Klostergutstrasse jedoch ein Dorn im Auge. Sie erachteten ihn als nicht sinnvoll und zu teuer. Die Gemeinde muss ihn deshalb aus dem Budget nehmen und erneut über die Bücher. Weil der Ausbau der Brunnenstrasse samt Haltestelle mit diesem Projekt zusammenhängt, wurde auch er gekippt.

Laut dem Gemeindepräsident Beat Hirs, wird die Gemeinde keine Alternativen präsentieren. "Das Projekt wurde von den Bürgern abgelehnt, jetzt bleibt alles wie es ist." Einzig den Kredit für die Sanierung der Seeburgstrasse sei angenommen worden. Sie könne eigenständig saniert werden, sagt Hirs. Über das Ergebnis der Versammlung sei er nicht enttäuscht. "Die Bürger entscheiden, wir setzen etwas um. Oder eben nicht. So funktioniert Politik." Zudem sei das Resultat vielleicht ein Lehrstück für die jungen Eltern in der Gemeinde. "Viele von ihnen haben Kinder in der Schule und sich diese Projekte deshalb gewünscht. Aber ebenfalls viele von ihnen sind der Bürgerversammlung ferngeblieben und haben so für die Abstimmung gefehlt."

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