Verschiebung statt Abbruch

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Rettung Das Schicksal der Villa Jacob war vor fünf Jahren ungewiss. Ein Abbruchgesuch lag vor. Dazu kam ein Gesuch, die Villa aus dem Inventar der schützenswerten Bauten zu entlassen. Beide Gesuche stammten von der Gemeinnützigen und Hilfs-Gesellschaft der Stadt St. Gallen (GHG). Ihrer Ansicht nach stand die Villa dem dringend benötigten Neubau des Marthaheims im Weg. Doch die GHG blitzte ab.

Im November 2012 entschied der Stadtrat, die Villa Jacob nicht aus dem Schutzinventar zu entlassen. Es handle sich um eine der letzten erhaltenen Villen von Johann Christoph Kunkler, dem Architekten des Natur- und Kunstmuseums. Nur wenige Monate nach dem Entscheid des Stadtrats sorgte die GHG für eine Überraschung. Sie präsentierte die Idee, die Villa zu verschieben und so Platz für den Neubau zu schaffen. Anfang 2016 erhielt sie die Baubewilligung. Für die GHG steht die Verschiebung unter dem Motto «Jacob gump für Martha und Josef» und nimmt Bezug auf die Namen der drei Häuser. (cw)