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VERNISSAGE: Vorbilder vermitteln

Mit ihren Werken hat sie Bekanntheit erreicht: Verena Brassel hat ihr Können nun an der PHSG weitergegeben. Entstanden ist eine gemeinsame Ausstellung.
Helga Klee
Verena Brassel gibt Studierenden der PHSG wertvolle Tipps für den Bildaufbau. (Bild: Helga Klee)

Verena Brassel gibt Studierenden der PHSG wertvolle Tipps für den Bildaufbau. (Bild: Helga Klee)

Helga Klee

redaktionot@tagblatt.ch

Am kommenden Dienstag, 19. September, um 18 Uhr findet im Gebäude Marienberg der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) die Vernissage statt zur Ausstellung «Mutige Menschen in schwierigen Zeiten». Die einzigartige Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk von ­Studierenden der PHSG und der bekannten Altstätter Künstlerin Verena Brassel.

Acht angehende Lehrpersonen erwarben im vergangenen Frühling während vier Tagen im Atelier von Verena Brassel die Fähigkeit, sich mit Menschenrechten, Frieden und Freiheit kreativ in einer Bildsprache auseinander- zusetzen. Gleichzeitig lernten sie den fachgerechten Bildaufbau. Alle Teilnehmenden arbeiteten auf verschiedenen Bildträgern wie Leinwand, Metall- und Holzplatten: Mit Collagen, Texten, Zeitungsausschnitten, die den gewählten Biografien beispielsweise Carl Lutz, Paul Grüninger, Elie Wiesel, Rosa Parks, Malala Yousafazai und weitere entnommen wurden.

Gelernte Techniken für Kunstwerk verwendet

Verena Brassel führte die Workshop-Teilnehmenden in die Geheimnisse ihrer Naturfarben ein. Die jungen Erwachsenen waren fasziniert vom Können und der Erfahrung der Künstlerin und wandten die verschiedenen Techniken bei ihren eigenen Bildern an. Faszinierend war für Verena Brassel, wie die angehenden Lehrpersonen die gelernten Techniken weiterentwickelten, eigene Farben herstellten und diese für ihr Kunstwerk verwendeten. Zum eigenen, grossen Themenbild gestalteten die engagiert Arbeitenden ein Gemeinschaftswerk. Dabei ging es darum, zum Thema «Wir vergessen nicht» eine eigene Platte zu gestalten. Was die angehenden Lehrpersonen unter fachkundiger Leitung mit grossem Einsatz geschaffen haben, das wird an der öffentlichen Vernissage der interessierten Besucherschaft gezeigt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Bilder der Künstlerin. Ebenfalls geben Fotografien Einblick in das Schaffen während des Kunstworkshops und in die Biografien, die den Bildern zugrunde liegen. Wie kam die Künstlerin zum Thema «Wir vergessen nicht»? «Diverse Reisen und Ausstellungen in Israel, Deutschland und den USA motivierten mich, noch tiefer in die Geschichte des Holocausts und des Rassismus einzutauchen», sagt Verena Brassel.

Mit Studierenden setzt sie sich immer wieder in Kunst-Workshops mit tragischen Schicksalen der Geschichte künstlerisch auseinander. Bei der Arbeit mit jungen Menschen ist es Verena Brassel wichtig, Vorbilder zu vermitteln, klar hinzusehen und zu verstehen. Das ist ihre starke Botschaft an die junge ­Generation. Die Vernissage vom 19. September wird musikalisch umrahmt durch Stéphanie Oertli und Studierende der PHSG. Beim Rundgang durch die Ausstellung fokussieren die Workshop-Teilnehmer auf Details zu ihren eigen Kunstwerken. Beim anschliessenden Apéro besteht die ­Möglichkeit für ein persönliches ­Gespräch mit der international bekannten Altstätter Künstlerin Verena Brassel.

Ausstellung

Vom 18. September bis 6. Oktober, jeweils montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, Hochschulgebäude Mariaberg, Seminarstrasse 27.

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