VERLEGUNG: «Weihern Indoor» gibt Programm bekannt

Das Weihern-Festival bietet auch dieses Jahr eine spannende Mischung mit viel Musik aus der Region. Trotz der Verlegung in die Grabenhalle wollen die Veranstalter den Freiluft-Charme des Anlasses erhalten.

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Der Rheintaler Senkrechtstarter Crimer spielt am Weihern-Festival. (Bild: Benjamin Manser)

Der Rheintaler Senkrechtstarter Crimer spielt am Weihern-Festival. (Bild: Benjamin Manser)

Nach der Diskussion um Lärmklagen und den Turbulenzen rund um die deswegen erfolgte Verschiebung des Weihern-Festivals vom Familienbad Dreilinden in die Grabenhalle steht jetzt vorerst wieder die Musik im Vordergrund: Gestern haben die Verantwortlichen das Programm bekannt gegeben. Darunter finden sich viele Künstler aus der Ostschweiz, etwa Senkrechtstarter Crimer, Frantic, The Green Socks oder das Saint City Orchestra. Unter den Zugpferden für die diesjährige Austragung – die insgesamt sechste – sind auch die Berner Bands Kummerbuben und Troubas Kater sowie die deutsche Liedermacherin Sarah Lesch oder das Dietiker Dreampop-Duo Odd Beholder. Insgesamt 14 Bands und Solokünstler sind bisher bekannt, «ein paar wenige Löcher» gibt es gemäss Veranstalter Dario Aemisegger im Programm noch zu stopfen.
Das «Weihern Indoor», wie sich das Festival aufgrund der Verlegung dieses Jahr nennt, findet dennoch auch «outdoor» statt. Denn auch der Parkplatz vor der Grabenhalle wird ins Festival integriert, ähnlich wie beim jährlich stattfindenden Parkplatzfestival. Die Bewilligung der Stadt sollte in den nächsten Tagen vorliegen. «Wir wollen den Charme unseres Festivals möglichst unversehrt von den Weieren in die Stadt mitzügeln», sagt Aemisegger.

Auch kleine Gäste kommen auf ihre Kosten

Verschiedene Fragen sind knapp vier Monate vor der Durchführung Mitte September noch offen. Unklar ist beispielsweise, was es für die jüngsten Festivalbesucher nebst einem Spielplatz geben wird. «Wir überlegen derzeit, was wir für Kinder anbieten können», sagt Aemisegger. Klar sei, dass am Nachmittag in der Halle «kinderfreundliche» Konzerte stattfinden. Dafür werde später «richtig aufgedreht», da in der Grabenhalle die Bands lauter spielen dürfen als im Familienbad Dreilinden.
Unklar ist auch, wann der Vorverkauf startet – und ob überhaupt. Die Konzerte am Nachmittag seien für Kinder ohnehin kostenlos, sagt Dario Aemisegger. Denkbar sei, das ganze Festival gratis anzubieten. Doch erstmal zeigt sich der Organisator erleichtert, dass das Festival überhaupt stattfindet. «Wir freuen uns auf ein schönes Fest in der Innenstadt.» (dag)
www.weihern.ch

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