Verkehrsprojekte eingereicht

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Goldach Das Strassengesetz sieht für den Kanton den Erlass mehrjähriger Strassenbauprogramme vor, die Auskunft über die geplanten Bauvorhaben, den dafür erforderlichen Rahmenkredit und dessen Finanzierung geben. Das aktuelle, 16. Strassenbauprogramm läuft Ende 2018 aus. Der Kanton hat nun die Gemeinden eingeladen, ihre Anträge für Kantonsstrassenvorhaben zuhanden des 17. Strassenbauprogramms, für die Jahre 2019 bis 2023, einzureichen. Der Goldacher Gemeinderat hat davon laut Mitteilung Gebrauch gemacht und grössere sowie kleinere Projekte angemeldet. Bei den grossen fallen insbesondere der Autobahnanschluss A1 Witen und die dazugehörigen flankierenden Massnahmen ins Gewicht. «Weniger umfangreich, aber dennoch wichtig» seien die Projekte zur Vergrösserung des Dorfbachdurchlasses bei der St. Gallerstrasse, die Umgestaltung des Bahnübergangs im Rietli mit einer Personenunterführung zum See oder der neue Bahnweg zwischen Klosterstrasse und Industriestrasse Rorschach, heisst es weiter.

Die Bruggmühlestrasse, die Hauptstrasse mit Dorfplatzkreisel und die Sulzstrasse sind heute als Kantonsstrassen eingeteilt. Mit dem Bau des Autobahnanschlusses soll diese Achse wieder an die Gemeinde gehen. Der Rat beantragt über das Strassenbauprogramm die Rückstufung vorzunehmen, sobald die Projekte aus der Zentrumsentwicklung rechtskräftig sind. Für die Neugestaltung der Hauptstrasse und den Dorfplatzkreisel besteht damit mehr Spielraum, weil für Kantonsstrassen strengere Normen gelten. Dies ist mit dem Kanton abgesprochen. Die neue Hauptstrasse wird als Gemeindestrasse geplant. (Gk./lim)