VERKEHRSKONTROLLEN: 222 Bussen und 68 Anzeigen

Die Stadtpolizei hat Schwerpunktkontrollen beim Verkehr durchgeführt. 80 von 222 Ordnungsbussen wurden an Autofahrer verteilt, die nicht angegurtet waren.

Merken
Drucken
Teilen
An diesem Boliden wurden verbotenerweise Änderungen vorgenommen. (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)

An diesem Boliden wurden verbotenerweise Änderungen vorgenommen. (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)

Es sind kleine Nachlässigkeiten, die aber fatale Auswirkungen haben können, auf die die Stadtpolizei bei ihren Verkehrskontrollen vergangene Woche gestossen ist. Auffällig war, dass viele Personen nicht angegurtet waren, wie es im Communiqué der Stadtpolizei von gestern heisst. Die Polizei stellte diesbezüglich über 80 Ord­nungsbussen aus.

30 Lenker wurden gebüsst, da sie ohne Licht am Auto unterwegs waren. 24 Personen telefonierten während der Fahrt. Bei Tempokontrollen musste die Polizei neun Ordnungsbussen ausstellen. Weitere Übertretungen waren Nichtanhalten bei einem Stoppsignal, Befahren des Trottoirs oder des Busstreifens, Missachten des Fahrverbots oder Nichtmitführen von Papieren.

Technische Änderungen am Wagen vorgenommen

Bei den 68 Anzeigen handelte es sich grösstenteils um Halter, die an ihren Fahrzeugen verbotene technische Abänderungen vorgenommen hatten.

Weiter wurden acht Lastwagen-Chauffeure angezeigt, welche die Ruhezeiten nicht einge-halten hatten, sowie acht Personen, welche mit den Fahrzeugen unnötigen Lärm durch Hochdrehen des Motors verursacht hatten. Eine Person wurde angehalten, die unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug lenkte, sowie eine Person, die ohne Führerausweis unterwegs war.

Bei den Verkehrskontrollen sind der Stadtpolizei elf Personen aufgefallen, die öffentlich vor den Kontrollen gewarnt hatten. Sie wurden ebenfalls angezeigt.

Die Stapo führt jähr­lich zwei verkehrspolizeiliche Schwerpunktwochen durch. (stapo/dwi)