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VERKEHRSCHAOS: Wenn selbst der Räumungsdienst stecken bleibt

Der gestrige Schneefall während des Feierabendverkehrs erwischte die städtischen Räumungsdienste auf dem falschen Fuss. Zu schweren Unfällen kam es gemäss Stadtpolizei jedoch nicht.
Unfall auf der Landhausstrasse. (Bild: PD/stapo)

Unfall auf der Landhausstrasse. (Bild: PD/stapo)

Der starke Schneefall von Montagabend hat den Verkehr in der Stadt zeitweise zum Erliegen gebracht. Mitarbeiter des Strasseninspektorats und die Stadtpolizei hatten alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Fahrzeuge rutschten, blieben stecken oder kassierten einen Blechschaden. Von der Stadtpolizei aufgenommen worden sei aber nur ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der Landhausstrasse, sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei. «Bei anderen Blechschäden haben sich die betroffenen Parteien untereinander geeinigt.» Die Mitarbeiter der Stadtpolizei seien vor allem damit beschäftigt gewesen, zu helfen. «Unsere Patrouillen haben geholfen, feststeckende Fahrzeuge wegzuschieben und auf brenzlige Stellen aufmerksam gemacht.» So sei die Appenzeller Strasse aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt gewesen. Und bis der Räumungsdienst den Unteren Graben geräumt hatte, habe die Stadtpolizei nur noch Fahrzeuge mit Allrad-Antrieb vom Platztor her hinauf fahren lassen. «Es war ein aussergewöhnlicher Abend», fasst Dionys Widmer zusammen.

Schneefall zur Unzeit

Vor allem der Zeitpunkt des Schneefalls hatte die Räumungsdienste vor eine besondere Herausforderung gestellt. «Problematisch wird es immer dann, wenn es vor oder während des Feierabendverkehrs schneit. Dann bleiben auch unsere Fahrzeuge im Stau stecken», sagt Gerald Hutter, Strasseninspektor Stadt St. Gallen. Da der Schnee leicht feucht war und die Temperaturen im Verlauf des Abends unter null Grad fielen, bildete sich eine glasige Eisschicht. Gerade die steilen Strassen wie beispielsweise die Teufener Strasse werden dann für den Verkehr und den Winterdienst zur Rutschpartie.

Der Winterdienst der Stadt war am Montag bis Mitternacht unterwegs. Um halb zwei Uhr nachts wurde durch den Pikettdienst der Stadt erneut die Lage auf den Strassen geprüft und bereits um drei Uhr morgens wurde wieder Personal aufgeboten. «Insgesamt waren am frühen Dienstagmorgen rund 180 Personen und 90 Fahrzeuge im Einsatz», sagt Hutter. Die Situation habe sich erst im Verlauf des Tages wieder beruhigt, als die Temperaturen stiegen und auch durch die Sonne der Schnee zu schmelzen begann. (maf/rsp)

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