Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VERKEHR: Strassenlärm wirft Fragen auf

Die Stadt Gossau ist aus Sicht von SP-Stadtparlamentarier Florian Kobler bezüglich Lärmschutz massiv in Verzug. Er richtet mehrere Fragen an den Stadtrat.
Besteht bezüglich Lärmschutz Vollzugsnotstand? (Bild: Benjamin Manser)

Besteht bezüglich Lärmschutz Vollzugsnotstand? (Bild: Benjamin Manser)

Vor der Parlamentssitzung am Dienstag hat Florian Kobler (SP) eine Interpellation eingereicht mit dem Titel: «Vollzugsnotstand bei den Lärmschutzmassnahmen». In seiner Einleitung zitiert er das Bundesamt für Umwelt, das festgestellt habe, dass jeder fünfte und nachts jeder sechste Einwohner schädlichem oder lästigem Strassenlärm ausgesetzt sei. Die durch Lärm verursachten volkswirtschaftlichen Schäden würden sich schweizweit auf 1,5 Milliarden Franken belaufen. Eine Lärmschutzverordnung aus dem Jahre 1986 verpflichte Bund, Kantone und Gemeinden, Lärmsanierungen auf den Strassen vorzunehmen. Mittel dagegen seien Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsberuhigungsmassnahmen oder der Einbau von Flüsterbelägen.

Die in der Verordnung vorgesehene Frist läuft gemäss Kobler bereits diesen März aus. Ab April könnten Hauseigentümer den durch Lärm verursachten Minderwert ihrer Liegenschaften einklagen.

Florian Kobler will darum vom Stadtrat wissen, wie dieser die «Gefahr» durch solche Klagen sehe. Zudem will er eine Einschätzung darüber, ob Lärm auch aus Sicht des Stadtrats gesundheitsschädigend sei und deshalb gemäss den Vorgaben des Bundes möglichst rasch bekämpft werden müsse.

Weitere Informationen über Massnahmen gewünscht

Kobler will überdies den aktuellen Stand der Realisierung von Lärmschutzmassnahmen auf den Kantons- und Gemeindestrassen auf Stadtgebiet wissen. Zudem will er genauere Angaben über mögliche Massnahmen und wünscht eine Karte, worauf Strassenabschnitte mit Grenzwertüberschreitungen zu sehen sind. Überdies stellt Kobler die Frage, wie die Stadt vorgehen würde, falls sie bezüglich Lärmsanierung tatsächlich in Verzug sei. (ses)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.