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VERKEHR: Aggloprogramm liegt im Zeitplan

Das Agglomerationsprogramm der zweiten Generation sieht in der Stadt über 100 Massnahmen für den Langsamverkehr vor. Rund ein Viertel davon wurde bereits umgesetzt.

Seit zwei Jahren läuft die Umsetzung des Agglomerationsprogramms St. Gallen-Bodensee der zweiten Generation. Während jenes der ersten Generation mit Projekten wie dem Umbau des St. Galler Hauptbahnhofs und der Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen weitgehend abgeschlossen ist, befindet sich die zweite Phase mitten in der Umsetzung. Die zweite Generation beinhaltet alleine für die Stadt St. Gallen über 100 Massnahmen zur Verbesserung des Langsamverkehrs. Gestern informierte die Stadt über den Stand der einzelnen Projekte.

Velostreifen und Lichtsignale

Rund ein Viertel davon konnte entweder bereits umgesetzt werden oder befindet sich derzeit in der Bauphase, heisst es in einer Mitteilung. Die einzelnen Massnahmen sind in zwölf sogenannte Schlüsselprojekte und weitere Einzelmassnahmen unterteilt.

Zu jenen Projekten, die bereits realisiert werden konnten, zählt unter anderem die Querung für den Fuss- und Veloverkehr bei der Geltenwilenstrasse auf Höhe Vadianstrasse. Dort wurde eine Gehwegüberfahrt gebaut und ein Lichtsignal für Velofahrer installiert. Und auf der Zürcher Strasse im Abschnitt Fürstenlandstrasse bis Schönaustrasse wurden die Radstreifen sowohl stadtein- als auch stadtauswärts verlängert, sodass die Strecke fast durchgehend auf Velostreifen zurückgelegt werden kann. Zudem wurden Mittelschutzinseln installiert und die Anzahl Parkplätze reduziert. Bei allen im Agglomerationsprogramm vorgesehenen Massnahmen beteiligt sich der Bund an 40 Prozent der Kosten. Das gesamte Investitionsvolumen aller Massnahmen beträgt rund 45 Millionen Franken.

Plakataktion für den Fussverkehr

Der Zwischenstand der Umsetzung aller Massnahmen gestaltet sich wie folgt: 24 Prozent aller Projekte wurden bereits gebaut und befinden sich in der Bauphase, für 23 Prozent der Vorhaben gibt es ein Bauprojekt, und über die Hälfte aller Projekte befinden sich in der Vorprojektphase. In der Projektierung befinden sich beispielsweise die Velo- und Fussgängerverbindung über die Ruckhalde auf der heutigen Streckenführung der Appenzeller Bahnen sowie die Querung zwischen Feuerwehrdepot und Olma-Messen bei der Sonnenstrasse. In der Vorprojektierung befinden sich die meisten Projekte: Dazu gehören der Radstreifen auf der Rorschacher Strasse von der Oberen Waid bis ins Zil oder jener auf der unteren Müller-Friedberg-Strasse. Bei aller Förderung des Veloverkehrs will die Stadt auch das Image des Fussverkehrs aufpolieren. Mit einer Plakatkampagne will sie in den kommenden Wochen darauf hinweisen, dass man in St. Gallen zu Fuss oft am schnellsten ist.

Während die zweite Gene­ration des Agglomerationsprogramms bis Ende 2018 umgesetzt werden soll, ist die dritte Generation bereits beim Bund im Prüfverfahren. Das dritte Paket umfasst über 90 Projekte – rund die Hälfte davon betreffen die Strasseninfrastruktur. Die Umsetzung des Agglomerationsprogramms der dritten Generation beginnt voraussichtlich 2019. (sk/ghi)

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