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VERFAHREN: Neupflästerung wieder verschoben

Die Engelgasse und die Metzgergasse werden voraussichtlich erst 2019 neu gepflästert. Zuerst braucht es einen rechtskräftigen Entscheid zur Aufhebung der Parkplätze. Die Stadt erwartet diesen schon bald.
David Gadze
Die Stadt will die Parkplätze in der Engelgasse aufheben und im Parkhaus UG 25 ersetzen. Dagegen gibt es Widerstand. (Bild: Urs Bucher)

Die Stadt will die Parkplätze in der Engelgasse aufheben und im Parkhaus UG 25 ersetzen. Dagegen gibt es Widerstand. (Bild: Urs Bucher)

David Gadze

david.gadze@tagblatt.ch

Die Neupflästerung der Metzgergasse und der Engelgasse verzögert sich weiter. Statt wie vorgesehen 2018 erhalten die beiden Gassen voraussichtlich erst 2019 eine neue Oberflächengestaltung. Grund dafür ist das immer noch hängige Rechtsverfahren gegen die Aufhebung von 51 öffentlichen Parkplätzen am Marktplatz, am Blumenbergplatz sowie an der Metzger- und an der Engelgasse. Das sagte Stadtingenieur Beat Rietmann an der Hauptversammlung der Gassengesellschaft Altstadt-Nordwest vom Mittwochabend. Wie schnell die Neugestaltung der Metzger- und der Engelgasse in Angriff genommen werden könne, hänge deshalb nicht von der Stadt ab. Ihr seien aufgrund des hängigen Rechtsverfahrens die Hände gebunden.

Zuerst müssen die Autos weg

Bevor die Gassen gepflästert werden können, muss man sie vom Verkehr befreien. Die Neugestaltung sei nun im Investitionsprogramm 2019 eingestellt, sagte Rietmann. «Wir gehen davon aus, dass das Verwaltungsgericht demnächst über die Rekurse gegen die Parkplatzaufhebungen entscheiden wird.» Die Parkplätze sollen im dereinst ausgebauten Parkhaus UG 25 am Oberen Graben ersetzt werden. Doch auch nach der Parkplatzaufhebung bleibe die Anlieferung für die Gewerbebetriebe möglich, wie das bereits in der südlichen Altstadt der Fall sei.

«Balzverkehr» bleibt vorerst

Rietmann kam auch auf die Einführung der Begegnungszone in der mittleren und nördlichen Altstadt (ausser Marktplatz/Bohl) zu sprechen. Gegen die öffentliche Auflage habe es keine Einsprachen gegeben. Jetzt würden die Verkehrssignalisationen erarbeitet. «Wir möchten die Begegnungszone noch vor den Sommerferien einführen.» Dadurch werde sich die Situation für Fussgänger und Velofahrer verbessern. Voraussichtlich werde auch das Fahrverbot für Velos in der Metzgergasse in Richtung Marktplatz aufgehoben. Der Umweg über die Engelgasse würde somit entfallen.

Der «Balzverkehr» durch die Gassen der nördlichen Altstadt lasse sich derzeit nicht verhindern, antwortete Rietmann auf eine entsprechende Frage. Denn solange die öffentlichen Parkplätze in den Gassen nicht aufgehoben seien, könne die Zufahrt für Autos nicht gesperrt werden. Sobald die Parkplatzaufhebungen rechtskräftig beziehungsweise umgesetzt seien, erfolge eine entsprechende Signalisation. Diese werde den ganzen Korridor zwischen Schibenertor und Brühltor sowie die angrenzenden Gassen vom Privatverkehr befreien, sagte der Stadtingenieur. «Dadurch wird auch der ‹Balzverkehr› abgewürgt.»

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