Vereine auf der Suche

Verzweifelt auf der Suche nach Freiwilligen, vor allem Trainern, sind wohl die meisten Fussballvereine mit Juniorenabteilungen. Unter der Überschrift «Wie weiter mit dem FC Eggersriet?» suchte etwa Vereinspräsident Thomas Rommel im Mitteilungsblatt nach Ehrenamtlichen.

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Verzweifelt auf der Suche nach Freiwilligen, vor allem Trainern, sind wohl die meisten Fussballvereine mit Juniorenabteilungen. Unter der Überschrift «Wie weiter mit dem FC Eggersriet?» suchte etwa Vereinspräsident Thomas Rommel im Mitteilungsblatt nach Ehrenamtlichen. «Das gleiche Schreiben haben wir zuvor schon an die Eltern unserer Junioren verschickt und dadurch Kandidaten für den Vorstand gefunden», sagt Rommel. Das Hauptproblem bleibe aber nach wie vor die Zahl der Trainer. Wenn nach den Sommerferien der Juniorenobmann Ueli Schuler zum FC Heiden wechselt, wird der Verein, der nur Juniorenmannschaften führt, nur noch drei Trainer haben. «Wenn sich nichts ändert, müssen wir die Zahl der Trainings reduzieren», sagt Rommel. Dass man wie in Waldkirch eine Mannschaft auflösen muss, drohe derzeit nicht. Am liebsten wäre es Rommel, wenn sich Jüngere als Trainer gewinnen lassen würden. Die könnten nämlich Jugend-und-Sport-Kurse absolvieren, was zusätzlich auch Geld in die Vereinskasse spülen würde.

Auch der FC Wittenbach sucht auf seiner Webseite «dringend» Nachwuchstrainer. Dort sind mit den F-Junioren die zweitjüngsten Kicker, jene mit den Jahrgängen 2006/2007, betroffen. Bei der Trainersuche weist der Club darauf hin, dass nur wenige Voraussetzungen erfüllt werden müssen: Begeisterung, ein gewisses pädagogisches Talent und Engagement würden schon reichen. Vor allem letzteres vermissen wohl die meisten Vereine in der Region, wenn es darum geht, etwas für die Freizeitbeschäftigung der Kinder zu tun. (jw)