Verein will Atelierwohnung in Rom retten

ST.GALLEN. Der Verein «Freunde Kulturwohnung Rom» will die Atelierwohnung für Künstler in Rom weiterführen. Für 2014 hat der Verein bereits die Finanzierung durch eine private Stiftung gesichert. Der St.Galler Kantonsrat hatte die Kulturwohnung mit dem «Sparpaket III» gestrichen.

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Dies habe bei vielen Kulturinteressierten Enttäuschung und Unverständnis ausgelöst, teilten die Initianten des Vereins am Freitag mit. Nach dem Motto «Rom darf nicht untergehen!» wird der Verein gegründet, um die Institution zu erhalten.

Die Fredy&Regula-Lienhard-Stiftung (Teufen) stellt laut dem Communiqué spontan 50'000 Franken zur Verfügung, womit die Kulturwohnung für das kommende Jahr bestehen bleiben kann. Das Ziel sei, die Wohnung bis mindestens 2017 weiterzuführen, heisst es.

Im Rahmen eines umfassenden Sparprogramms hatte der St.Galler Kantonsrat am Dienstag die Beiträge von jährlich 50'000 Franken für das Kulturatelier gestrichen. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler hatten in den vergangenen zehn Jahren jeweils drei Monate in Rom gelebt und vom Atelier profitiert.

Präsident der «Freunde Kulturwohnung Rom» ist der frühere Leiter der Ostschweizer Migros-Klubschulen, Peter Kleger (St.Gallen). Zudem gehören der Rorschacher Kantonsrat Andreas Hartmann und die frühere Regierungsrätin Kathrin Hilber dem Verein an. (sda)