Verbotener Porno machte in 6. Klasse die Runde

ST.GALLEN. Die Schulleitung des Schulhaus Grossacker informierte am Freitag die Eltern der 6. Klasse, dass in einem Gruppenchat ein verbotener Porno die Runde machte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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Der Film wurde in einem Gruppenchat der 6. Klasse verschickt, heisst es im Schreiben der Schulleitung an die Eltern. Es handle sich beim aufgetauchten Video um einen Film mit verbotenem, kinderpornografischem Inhalt. Die Polizei sei informiert worden und die Staatsanwaltschaft ermittle, heisst es im Elternbrief weiter.

Die Schulleitung schreibt, dass die Mehrheit der Kinder sich das verbotene Material angeschaut habe. Als die Schule Kenntnis davon bekommen habe, sei umgehend die Polizei informiert worden, heisst es im Brief, der Tagblatt online vorliegt, weiter. Die Staatsanwaltschaft ermittle.

Die Kinder seien bereits am Donnerstag durch die Jugendpolizei über die Rechtslage aufgeklärt und aufgefordert worden, das Material unwiderruflich zu löschen. Gemäss Strafgesetzbuch sei es verboten, illegale Pornografie zu konsumieren, herzustellen, vom Internet herunterzuladen, zu besitzen oder weiterzuleiten.

Wie es im Brief weiter heisst, sei das Thema in der betroffen Klasse bereits aufgegriffen worden. Die Eltern werden im Brief gebeten, mit ihrem Kind ebenfalls über den Vorfall und was er bei ihrem Kind ausgelöst hat, zu sprechen. "Kontrollieren Sie zum Schutz Ihres Kindes zukünftig den Umgang mit elektronischen Medien regelmässig", hält die Schulleitung an die Adresse der Eltern fest. (chs)