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VELOVERLEIH: Umstrittene Leihvelos lagern weiter am Stadtrand

Noch immer lagern Hunderte Velos von O-Bike am Stadtrand zu Wittenbach. Obwohl sie nicht für die Stadt St. Gallen gedacht sind, könnten die umstrittenen Leihvelos bald auch hier zum Einsatz kommen.
Wind und Wetter ausgesetzt: die O-Bikes an der Langgasse. (Bild: Matthias Fässler)

Wind und Wetter ausgesetzt: die O-Bikes an der Langgasse. (Bild: Matthias Fässler)

Sie stehen da wie bestellt und nicht abgeholt: die Leihvelos von O-Bike an der Langgasse 152. Bereits seit letztem Sommer reihen sich auf dem Parkplatz einer Garage mehrere hundert Velos des Unternehmens aus Singapur aneinander. Tatsächlich wurden seither auch erst wenige der Zweiräder abgeholt. Im August gab O-Bike bekannt, dass die Velos nicht für St. Gallen gedacht sind. «Daran hat sich nichts geändert», sagt Daniel Junge, der vom Unternehmen im Oktober als Schweizer Geschäftsführer eingesetzt worden war.

Für welchen Standort die Velos bestimmt sind und wie lange sie noch an der Langgasse lagern, wollte Junge auf Anfrage nicht bekannt geben. Er sprach lediglich von «Städten innerhalb der Schweiz, in denen wir unseren Service hoffentlich zeitnah lancieren dürfen.»

Leihvelos bald auch in St. Gallen?

Dass die O-Bikes während des Winters draussen lagern, stellt für Junge kein Problem dar. «Sie sind wetterfest», sagt er. Doch nicht nur Schnee und Eis können zum Problem werden. Unbekannte haben eines der auf dem frei zugänglichen Parkplatz stehenden O-Bikes die Böschung neben der Garage hinuntergeworfen. Auch in anderen Ländern kennt man das Problem mit zerstörten oder nicht mehr gebrauchten O-Bikes. Auf Instagram veröffentlichen User regelmässig Bilder von entsorgten oder versenkten Bikes aus aller Welt. Einige haben die Velos gar für Kunstaktionen verwendet.

In St. Gallen ist die «Invasion der O-Bikes» noch nicht angekommen. «Die aktuellen Velos eignen sich nicht für die Topografie der Stadt», sagt Junge. Die Fahrräder verfügen lediglich über einen Gang. Da er die Zusage für die neuen dreigängigen Zweiräder noch nicht habe, könne er nicht sagen, ob man mit O-Bikes auch bald durch St. Gallen fahren könne. Man wolle zudem zuerst mit der Stadt sprechen.

Das Benutzen der O-Bikes funktioniert über eine App, die per GPS die Standorte der verfügbaren Fahrräder anzeigt. Freigegeben werden die O-Bikes über einen Code. Abstellen kann man sie überall und nicht wie bei anderen Leihvelos nur an speziellen Stationen. Dieses «Wild-Parkieren» ist in anderen Städten zum Problem geworden. (maf)

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