Velomuseum schliesst

Weil das Mietsverhältnis gekündigt wurde, muss das Velomuseum an seinem jetzigen Standort schliessen. Ob es einen neuen Platz findet, ist offen. Am Freitag ist es zum letztenmal geöffnet.

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Museumsleiter François Cauderay (Mitte) führt durch die Ausstellung im Velomuseum. (Bild: Fritz Heinze)

Museumsleiter François Cauderay (Mitte) führt durch die Ausstellung im Velomuseum. (Bild: Fritz Heinze)

REHETOBEL. Nach 18 Jahren an der Holderenstrasse 11 werden am Freitag, 28. September, die Türen des Velomuseums «Im Gaden» das letzte Mal und für immer geschlossen. Das Mietverhältnis wurde gekündigt, und der Auszug ist geplant. Für alle Freunde des Museums und für Velointeressierte bietet sich an diesem Tag mit der Finissage die letzte Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

An der privaten Sammlung historischer Fahrräder, mit Objekten aus drei Jahrhunderten vom Beginn der Entwicklung des Velos bis in die Gegenwart, erfreuten sich jedes Jahr etliche hundert Besucherinnen und Besucher. Die Museumsbetreiber versuchten, mit flexiblen Öffnungszeiten, individuellen Führungen und der Möglichkeit, alte Fahrzeuge selbst zu fahren, die Geschichte des Velos auf eine unaufdringliche Art und Weise zu vermitteln. Viele Schulklassen, Vereine, Betriebe, aber auch Fachleute aus nah und fern zählten zu den oft wiederkehrenden Gästen.

Das Museum erfreute sich auch einer internationalen Akzeptanz, bemühte sich die Museumsleitung mit François Cauderay an der Spitze doch stets, wertvolle Objekte zu zeigen und mit ausländischen Sammlern und Museen Kontakte zu pflegen. Die Trägerschaft ist bestrebt und auch optimistisch, einen neuen Standort in Rehetobel für die Velosammlung zu finden. Erste Silberstreifen am Horizont sind zumindest sichtbar. (he)

Finissage: Fr, 28. Sept., ab 19 Uhr, Holderenstrasse 11, Rehetobel