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VBSG halten sich bedeckt

Ab 2018 sollen Abtwiler über die Spisegg nach St. Gallen fahren können – mit dem Postauto. An einer Spisegg-Linie hegen auch die VBSG Interesse, wollen sich dazu aber noch nicht äussern.
Sebastian Schneider
Auf der Spiseggstrasse sollen ab Ende 2018 Postautos im Halbstundentakt verkehren. (Bild: Daniel Dorrer)

Auf der Spiseggstrasse sollen ab Ende 2018 Postautos im Halbstundentakt verkehren. (Bild: Daniel Dorrer)

ABTWIL. Wie Abtwilerinnen und Abtwiler mit dem öV rascher nach Hause kommen, ist eine Frage, die Behörden und Politiker schon seit Jahren beschäftigt. Nun zeichnet sich eine Lösung ab: Die Postautolinie 242, die von Rheineck nach St. Gallen führt, soll bis nach Abtwil – wohl bis zum Säntispark – erweitert werden (Tagblatt vom 31. März). Somit würde den Abtwilern jede halbe Stunde ein Postauto zur Verfügung stehen, das vom Hauptbahnhof bis nach St. Josefen wohl nur noch 14 Minuten benötigen wird.

Keine Wartezeit am Bahnhof

Man befinde sich noch in der Detailplanung, sagt Andreas Bernhardsgrütter, Planer beim kantonalen Amt für öffentlichen Verkehr. Die Vernehmlassung habe bereits im vergangenen Jahr stattgefunden, und das Konzept sei daraufhin angepasst worden. Definitiv ist die Linie aber noch nicht: «Es gibt noch eine ganze Reihe von Entscheiden, die gefällt werden müssen», sagt Bernhardsgrütter. Er geht davon aus, dass im Verlauf des kommenden Jahres ein definitiver Entscheid vorliegt. Das müsse er auch, schliesslich arbeite man auf umfassende Anpassungen im regionalen öV hin, an einem ÖV-Konzept 2019.

Ein wichtiger Grund für die Umstellungen sei das künftige Verkehrsregime, das mit dem neuen St. Galler Bahnhofplatz eingeführt wird. «Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 kommen daher viele Veränderungen auf die ÖV-Nutzer zu», sagt der Verkehrsplaner.

Die Idee, die 242er-Linie nach Abtwil zu verlängern, ist ebenfalls aufgrund der künftigen Ordnung am Bahnhofplatz entstanden. «Die Postautos, die von Osten her ins Areal fahren, werden keine Wartezeiten mehr haben», sagt Bernhardsgrütter. Die Weiterfahrt nach Abtwil habe sich deswegen angeboten. Das Postauto soll die gleiche Strecke wie das Engelburger Posti bis zur Spisegg zurücklegen. Wahrscheinlich werden bis dorthin auch dieselben Haltestellen angefahren. Doch die Halte sowie auch Kosten und Fahrzeit seien Gegenstände der noch laufenden Detailplanung.

Gehen die VBSG leer aus?

Sollte tatsächlich ein Postauto nach Abtwil fahren, wäre das für die VBSG eine Enttäuschung. Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmensleiter Ralf Eigenmann, notabene ein Abtwiler, gerne diese Strecke mit VBSG-Bussen bedienen will. Dies zeigt sich auch in den Bemühungen, die Abtwiler rascher nach Hause zu bringen. So gibt es im Fahrplan des 7er-Busses mittags und abends je einen Schnellkurs, der nicht alle Haltestellen in der Stadt anfährt und sechs Minuten früher in Abtwil ankommt. Von Abtwil nach St. Gallen fahren morgens und mittags Busse mit einer um vier Minuten kürzeren Fahrzeit.

Zur Verlängerung des 242er-Postautos will sich Ralf Eigenmann derzeit nicht äussern. «Es sind Gespräche mit allen Beteiligten geplant. Ich will nicht vorgreifen und meine Meinung zuerst über die Medien kundtun», sagt Eigenmann auf Anfrage.

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