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Vakanz: Pfarrersuche geht erst los

Es wird noch etwas dauern, bis Evangelisch-reformiert-Wittenbach einen neuen Pfarrer hat. Nach zwei Kirchbürgertreffen soll die richtige Suche aber beginnen.
Sebastian Schneider
Noch kein Lichtblick in der Pfarrersuche in Wittenbach. Stattdessen wurden erneut die Bürger befragt.Bild: Urs Bucher (Bild: PD)

Noch kein Lichtblick in der Pfarrersuche in Wittenbach. Stattdessen wurden erneut die Bürger befragt.Bild: Urs Bucher (Bild: PD)

Der Weggang von Pfarrer Daniel Kiefer hat die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde in Wittenbach ganz schön durcheinander gebracht. Daniel Kiefer stellte sich im vergangenen April nach seiner zweijährigen Probezeit nicht zur Wahl als Pfarrer.

Vergangene Woche hat bereits zum zweiten Mal ein Treffen stattgefunden, an dem Kirchbürger ihre Anliegen und Ideen einbringen konnten, wie die Zukunft der Kirchgemeinde aussehen könnte.

Kirchbürger in Wahlkommission vertreten

Anberaumt wurde die Versammlung für «ausführliche Informationen und Diskussion», wie im «Gemeindepuls» angekündigt wurde. Nach dem ersten Treffen sind zwar schon zahlreiche Wünsche formuliert worden, dennoch war es aus Sicht von Johannes von Heyl, Präsident der Kirchenvorsteherschaft, schwierig, daraus ein Profil abzuleiten (Tagblatt vom 11. Oktober). So steht bis heute noch kein Anforderungsprofil für einen neuen Pfarrer. Auch steht noch nicht fest, wie viele Stellenprozente Wittenbach im Zuge dieses Personalwechsels zugeteilt werden. Grundsätzlich können es bis zu 150 Prozent sein. Von Heyl kann auf Anfrage nur versichern, dass 100 Prozent garantiert seien. Ob es mehr werden, hänge von den kommenden Entscheidungen ab.

Nun ist man laut von Heyl weitergekommen: «Am Treffen haben wir Workshops in kleineren Gruppen durchgeführt, die Anforderungen wurden schon um einiges konkreter.» Teamfähigkeit sei unter anderem genannt worden. Ebenso wünschten sich die Kirchbürger eine integrative Persönlichkeit, die auch offen für neue Ideen sei. So gibt sich von Heyl zufrieden mit den Resultaten aus der Versammlung. Gut sei auch gewesen, dass unterschiedliche Kirchgänger gekommen und die Gruppen gut durchmischt gewesen seien.

Mit etwas Verspätung wird nun auch die Pfarrwahlkommission zusammengesetzt, die in wenigen Tagen zum ersten Mal tagen wird. Zehn Personen aus unterschiedlichen Funktionen werden dabei sein und nächstens das Stellenprofil ausarbeiten. «Danach werden wir Inserate schalten», verspricht von Heyl. Zur Kommission wurden auch drei Kirchbürger berufen, wobei offen sei, ob noch eine vierte dazustosse.

Zwei Vakanzen, drei Ersatzpfarrer

Aus von Heyls Sicht ist nun die Basis dafür gelegt, um die ersten Schritte zur Pfarrersuche einzuleiten. Unter Druck setzen wolle man sich nicht, betont er. Zeit bleibt auch dank der Übergangslösung: Die beiden interimistischen Pfarrer, Ueli Friedinger und Marilene Hess, sind bis Ende März angestellt.

Derweil amtet auch Daniel Kiefer für die Kirchgemeinde Tablat. Er wirkt im Heiligkreuz, wo es derzeit ebenfalls eine Vakanz gibt. Bei dieser Stelle sei man auf der Suche aber schon weit fortgeschritten, sagt von Heyl.

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