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URBAN GARDENING: Die Hirschbergler bepflanzen ihr Quartier

Der Quartierverein Hirschberg in Gossau hat die neuen Quartier-Beete gesetzt. Neu kann zwischen Witenwisstrasse und der Autobahnbrücke von frischem Gemüse und Blumen profitiert werden.
Manuela Bruhin
Quartiervereinspräsident Andreas Pironato (links) beim Bau der Hochbeete. (Bild: Manuela Bruhin)

Quartiervereinspräsident Andreas Pironato (links) beim Bau der Hochbeete. (Bild: Manuela Bruhin)

Es wird gehämmert, getackert und gebohrt. Auf dem Parkplatz, gleich hinter dem neuen Kirchgemeindehaus, haben sich rund 20 Mitglieder des Quartiervereins Hirschberg und vier freiwillige Helfer der St. Galler Kantonalbank eingefunden, um die Rahmen der künftigen Beete zu erstellen. Anschliessend werden sie mit Folie und einem Mausgitter ausgekleidet, um sie mit Erde zu befüllen. Nach diesem Arbeitsschritt am vergangenen Samstag lässt man die Erde in den Beeten sich einige Tage lang absetzen, erklärt Vereinspräsident Andreas Pironato. Diese Woche kann somit das eigentliche Ziel in Angriff genommen werden: Gemüsesetzlinge und Blumen ansäen.

Mehr Farbenpracht

Das Projekt «Quartiergarten« ging als eines von 39 Siegerprojekten aus einem Wettbewerb der St.Galler Kantonalbank, anlässlich des 150-Jahre-Jubiläums, hervor. Die Idee, das Quartier bunter zu gestalten, ist jedoch schon älter. «Die Witenwisstrasse verfügte damals über Pflanzenkübel als verkehrsberuhigende Massnahmen», erinnert sich Pironato. Als diese später weichen mussten, ging damit auch ein Stück Farbenpracht verloren. Dies soll sich in Zukunft ändern. In den insgesamt zwölf Quartier-Beeten werden verschiedene Gemüse und Blumen für ein einladendes Bild sorgen. Die Rückmeldungen zum Projekt seien alle positiv gewesen.

Nun hoffen die Verantwortlichen, dass sich die Hochbeete etablieren. Schliesslich sollen sie zu einem Generationenprojekt reifen. «Die Kinder sollen wieder mehr Verständnis und Wissen rund um die Natur erhalten», sagt Pironato. Aus diesem Grund wird auch ein Quartier-Beet direkt vor dem Kindergarten platziert. Auch wenn die Organisation so einfach wie möglich gehalten werden soll, eine Regel gibt es zu beachten: Wer sich mit Rüebli, Kresse oder Blumen versorgt, der muss auch wieder etwas Neues anpflanzen. So sollen die Beete insgesamt über zwei Jahre im Einsatz stehen. Was dann passiert, ist derzeit noch offen. Entweder werden sie entfernt oder gehen ins Eigentum der jeweiligen Grundeigentümer über.

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