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URAUFFÜHRUNG: Premiere für Orchester Rondino

Das Wittenbacher Orchester Rondino spielt am Wochenende die «Messe der Erlösten». Der 87-jährige Erich Schneuwly ist Dirigent und Komponist zugleich.

In drei Kirchen führt das Kammerorchester Rondino aus Wittenbach am Wochenende während drei Gottesdiensten erstmals das Werk «Messe der Erlösten» auf. Komponiert hat das Requiem Erich Schneuwly, der auch der Dirigent des Orchesters ist. Die Solistinnen Anna Nero und Hiroko Haag singen die Texte von Pfarrer Richard Thalmann. Er war viele Jahre Studentenseelsorger an der Universität St. Gallen und verstarb 2002.

Es ist nicht das erste Mal, dass Schneuwly die Texte Thalmanns vertont. Beispielsweise führte das Wittenbacher Orchester vor zwei Jahren das Werk «Die sieben Tage» auf. Die Komposition von Schneuwly behandelte die Themen Erwachen und Schöpfung. Im Gegensatz dazu ist die «Messe der Erlösten» Trauermusik, in der es um Tod und Endlichkeit geht. Das Arrangement hat Schneuwly für Altsolo, Querflöte, Streichorchester und Orgel komponiert. Das Werk ist gleich aufgebaut wie das Requiem Mozarts und soll Zuhörern Kraft und Hoffnung bringen.

Ein Mensch voller Schaffensfreude

Seit seiner Gründung 1996 steht das Kammerorchester Rondino unter der professionellen Leitung von Erich Schneuwly. 13 Laienmusiker wirken im Orchester mit und spielen verschiedene Streichinstrumente oder Querflöte. Schneuwly ist gelernter Versicherungskaufmann und musiziert und komponiert seit seiner Jugend. Er absolvierte eine Ausbildung an der Musikakademie und dem Konservatorium in Zürich. Aufgewachsen ist Schneuwly in Fribourg, seit vielen Jahren ist aber die Stadt St. Gallen sein Lebensmittelpunkt.

Seit seiner Pensionierung im Jahr 1994 widmet sich Schneuwly voll und ganz seiner musikalischen Leidenschaft. Getrud Rütti, Musikerin im Orchester Rondino, beschreibt Schneuwly als einen Menschen «voller Schaffensfreude». Seine Musik sei modern und melodiös und passe zu den fortschrittlichen Texten Thalmanns. Die «Messe der Erlösten» wird diesen Samstag, um 17 Uhr, in der Kirche St. Konrad, am Sonntag, 9.30 Uhr, in der Kirche St. Ulrich und am 11. März in der Dreifaltigkeitskirche in St. Gallen zu hören sein.

Judith Schönenberger

judith.schoenenberger@tagblatt.ch

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