Unterschiede in Gemeinden

Drucken
Teilen

Quartierschulen Auch andere Gemeinden in der Region St. Gallen sind daran, ihr Angebot an Deutschkursen für Migrantinnen und Migranten, die von Freiwilligen erteilt werden, auszuweiten. Sie tun dies allerdings auf unterschiedliche Weise. In Eggersriet etwa wurde am vergangenen Dienstag ebenfalls eine Informationsveranstaltung der Liechtenstein Languages durchgeführt, die bei den Freiwilligen auf grosses Interesse stiess, wie das dortige Sozialamt mitteilte. Auch in Muolen ist der Grundsatzentscheid zur Einführung einer solchen Quartierschule gefällt. In Mörschwil ist man noch mit der Konzeptionierung beschäftigt.

Ob die Gemeinde Gaiserwald die Methode des «neuen Lernens» übernehmen möchte, steht noch offen. Diesen Entscheid möchte man den Freiwilligen überlassen, die sich bereits als Lehrkräfte in Deutschkursen engagieren. Auf jeden Fall sei geplant, das bisherige Angebot, das sich vorwiegend an Asylsuchende richtet, für sämtliche Migrantinnen und Migranten zugänglich zu machen. Auch in Waldkirch wolle man auf den bisherigen Kursen aufbauen. «Der Inhalt des Koffers könnte aber durchaus interessant sein», sagt Gemeindepräsident Aurelio Zaccari.

Die Gemeinde Wittenbach werde das von der VSGP unterstützte Konzept des «neuen Lernens» vermutlich nicht übernehmen. Hingegen wolle man Kurse ausbauen, die seit längerem bestehen, heisst es auf Anfrage. (al)