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UNIHOCKEY: U19-WM der Frauen in St.Gallen und Herisau: Hohe Ziele gesetzt

Am Mittwoch beginnt in St.Gallen und Herisau die U19-WM der Frauen. Die Schweiz startet als Geheimfavorit ins Turnier und setzt sich dafür selber hohe Ziele.
Eric Hug
Luisa Cotti (2. von rechts) mit dem Spielerrat des U19-Nationalteams vor der Kathedrale. (Bild: Ralph Ribi)

Luisa Cotti (2. von rechts) mit dem Spielerrat des U19-Nationalteams vor der Kathedrale. (Bild: Ralph Ribi)

Eric Hug

eric.hug@tagblatt.ch

Eine Heim-WM ist etwas Besonderes. Das Schweizer U19-Nationalteam der Frauen will sich von seiner besten Seite präsentieren. Deshalb begannen die Vorbereitungen auf die WM ein Jahr früher als üblich. Bereits vor drei Jahren, gab es einen Kreis von etwa 40 Spielerinnen, die für die WM in Frage kamen. "So konnten wir die Spielerinnen über einen längeren Zeitraum beobachten und kennen lernen", sagt Nationalcoach Aldo Casanova. Das definitive WM-Kader gab Casanova Ende April bekannt.

Für viele Spielerinnen ist die WM der erste Anlass dieser Grössenordung. So auch für Luisa Cotti, Captain der diesjährigen Schweizer Equipe. "Ich spüre, wie die Anspannung von Tag zu Tag grösser wird." Um den Spielerinnen die "Angst des Versagens" lindern zu können, wurde im Vorfeld viel im mentalen Bereich gearbeitet. Immer wieder gingen die Spielerinnen mögliche Szenarien durch. So kann sich das Team bereits im Vorfeld auf Momente einstellen, die während des Turniers eintreten könnten.

Der Finaleinzug als Zielvorgabe

Das Team ist sich einig. Ziel muss es sein, den Final zu erreichen. Doch Trainer Casanova bleibt realistisch: "Schweden und Finnland sind stärker einzuschätzen als wir. Ich sehe uns auf Augenhöhe mit den Tschechinnen." Und falls die Schweizerinnen den Final erreichen sollten, "wollen wir natürlich auch gewinnen".

Trotz der Schweizer Unerfahrenheit, sieht Luisa Cotti im Schweizer Team viel Potenzial. Unbeeindruckt von der Stärke des Gruppengegners und Titelfavoriten Finnland, strebt die angehende Maturandin auch in dieser Partie einen Sieg an. "In jedem Spiel haben wir den Anspruch zu gewinnen. Es nützt nichts wenn wir uns hinten rein stellen, aber vorne keine Tore erzielen", sagt die 17-Jährige. Die Defensivspezialistin stellt für die Heim-WM die persönlichen Interessen in den Hintergrund. "Wir gewinnen als Team und wir verlieren als Team."

"Schweden wäre ein Traum"

Neben der WM hat sich Cotti ambitionierte Ziele gesteckt. Gerne würde sie sich in der NLA bei Piranha Chur, wo Cotti seit anderthalb Jahren im Kader steht, für einen Stammplatz empfehlen. In ferner Zukunft hat Cotti "wie alle Spielerinnen in meinem Alter" den Traum, im Ausland spielen zu dürfen. Am liebsten in Schweden. "Dieses Land gefällt mir sehr gut, ich war schon ein paar mal dort." Falls es für Cotti mit dem Auslandabenteuer im Unihockey nicht klappen sollte, "möchte ich nach der Matura in einer Hilfsorganisation arbeiten. Anschliessend würde ich gerne Biologie, Medizin oder Pharmazie studieren."

Während den Turniertagen logiert das Schweizer Nationalteam in einem Hotel in Speicher. Während dieser Woche wird das Team der einzige Gast in diesem Hotel bleiben. Für Casanova "ein optimaler Rückzugsort für die Spielerinnen". Andere Länder müssen an der WM mit weniger Luxus auskommen. Neuseeland übernachtet in einem Pfadiheim im ausserhodischen Stein, die USA kommt in einer Zivilschutzanlage in Abtwil unter.

Die Spiele der Schweizerinnen

Mittwoch, 19.00: Slowakei – Schweiz (Athletik-Zentrum St.Gallen).

Donnerstag, 19.00: Schweiz – Finnland (Athletik-Zentrum St.Gallen).

Freitag, 19.00: Schweiz – Polen (Athletik-Zentrum St.Gallen).

Weitere Partien: Die Final- und Rangierungsspiele finden am Samstag und Sonntag ebenfalls im Athletik-Zentrum an der Steinachstrasse in St.Gallen statt. Weitere Infos und Spielpläne unter <u><font color="#0066cc">www.wfc2018.ch</font></u>. (red)

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