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UNIHOCKEY: Playout statt Playoff

Waldkirch-St. Gallen kann den Rückstand auf Platz acht in den letzten zwei NLA-Runden nicht mehr aufholen. Nun spielen die St. Galler gegen den Abstieg.
Nicolas Jordan
Waldkirchs Sandro Büchel (rechts) im Zweikampf mit dem Thuner Florian Witschi. (Bild: Niklaus Schmid)

Waldkirchs Sandro Büchel (rechts) im Zweikampf mit dem Thuner Florian Witschi. (Bild: Niklaus Schmid)

Nicolas Jordan

sport

@tagblatt.ch

Waldkirch-St. Gallen war vor einer Woche auf den neunten Platz abgerutscht. Weil das achtplatzierte Uster deshalb einen Vorsprung von drei Punkten und das wesentlich bessere Torverhältnis aufwies, wussten die St. Galler, dass sie schon am Samstag gegen den Cup-Finalisten Grasshoppers punkten mussten, um noch eine reelle Chance auf die erstmalige Playoff-Qualifikation zu wahren. Doch der Start in die Partie missglückte den St. Gallern komplett.

Nach sieben gespielten Minuten hatten die Zürcher bereits drei Fehler im Aufbauspiel der St. Galler zum 3:0 ausgenutzt. Somit sah sich Coach Fabian Arvidsson früh gezwungen sein Time-out zu nehmen. Diese Massnahme zeigte Wirkung, denn lediglich fünf Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Julian Alder den Anschlusstreffer erzielen. In der Folge entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, welches mit dem Stand von 4:2 in die erste Pause ging.

Mit einem Doppelschlag ausgeglichen

Das ebenfalls ausgeglichene zweite Drittel blieb lange torlos, ehe die St. Galler durch einen Doppelschlag von Nicolas Jordan und Roman Mittelholzer rund eine Minute vor der Sirene ausgleichen konnten und somit eine offene Ausgangslage für die letzten 20 Minuten schufen. Nachdem Chris Eschbach in der 44. Minute im Powerplay die erstmalige St. Galler Führung erzielen konnte, drehte GC die Partie erneut mit zwei schnellen Toren innert 30 Sekunden. Waldkirch-St. Gallen liess sich dadurch jedoch nicht beirren, spielte in der Folge extrem stark, konnte dank schnellen und sauber abgeschlossenen Kontern vier Treffer erzielen und lag somit drei Minuten vor Schluss mit 9:6 vorne.

Die Grasshoppers waren gezwungen, den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Diese Massnahme trug Früchte und die Stadtzürcher konnten das spannende Spiel erneut ausgleichen, weshalb die Verlängerung über Sieg oder Niederlage entscheiden musste. Nach etwas mehr als zwei gespielten Minuten fasste sich Cyrill Pedolin ein Herz und schoss GC mit einem platzierten Schuss ins Glück. Da der UHC Uster zur gleichen Zeit überraschend gegen den SV Wiler-Ersigen zwei Punkte holte, war der Playoff-Traum für die St. Galler zu diesem Zeitpunkt geplatzt.

Sieg im letzten Qualifikationsspiel

Trotzdem stand am Sonntag noch die letzte Meisterschaftsrunde gegen den UHC Thun an. Das taktisch geprägt erste Drittel endete torarm mit 0:1, wobei dieser Spielstand die Spielanteile nicht unbedingt widerspiegelte. Weil Waldkirch im zweiten Drittel etwas souveräner auftrat und seine Chancen nun auch in Tore ummünzte, ging es beim Stand von 3:2 ins letzte Drittel. Die St. Galler verteidigten die Führung bis zum Schluss und gewannen verdient mit 5:4. Im Playout, das am 3. März startet, trifft Waldkirch-St. Gallen nun auf die Kloten-Bülach Jets, welche die Saison auf dem zwölften und letzten Platz beendeten.

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