UNFÄLLE: Sichere Fussgängerstreifen: Die Hälfte der Massnahmen ist umgesetzt

Auf Fussgängerstreifen im Kanton St.Gallen passieren zu viele Unfälle. Der Kanton St.Gallen will 1500 Streifen deshalb mit 2800 Massnahmen sicherer machen. Die Hälfte davon ist umgesetzt. 70 Fussgängerstreifen wurden aufgehoben, gleich vielen droht dasselbe Schicksal.

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Der Kanton St.Gallen macht die Fussgängerstreifen sicherer. In Arnegg beispielsweise gibt es seit 2014 eine Mittelinsel. (Bild: Ralph Ribi)

Der Kanton St.Gallen macht die Fussgängerstreifen sicherer. In Arnegg beispielsweise gibt es seit 2014 eine Mittelinsel. (Bild: Ralph Ribi)

Die Unfallzahlen auf St.Galler Fussgängerstreifen sind konstant, aber unbefriedigend. Dies habe die Auswertung der Unfallstatistik 2010 ergeben, schreibt die Staatskanzlei in einer Mitteilung. Deshalb hat der Kanton 2012 und 2013 die 1500 Fussgängerstreifen auf Kantonsstrassen überprüft, wobei viele Schwachstellen zu Tage getreten seien. Diesen sollte ein Paket mit 2800 Massnahmen des Tiefbauamts und der Kantonspolizei entgegenwirken. Die Hälfte davon ist nun umgesetzt, wie die Staatskanzlei schreibt.

Die unsicheren Streifen wurden teilweise verlegt. Rund 70 wurden gleich ganz aufgehoben. Bei noch einmal so vielen wird eine Aufhebung vertieft geprüft. Auch bauliche Massnahmen wie eine bessere Signalisation, eine Neumarkierung oder Mittelinseln wurden ergriffen. Derzeit laufe die Planung für 80 weitere Bauprojekte, die teilweise noch 2017 umgesetzt werden sollen.

Seit Herbst 2017 wird auch geprüft, ob die Fussgängerstreifen genügend gut beleuchtet sind. Aus Sicht des Kantons bestehe hier grosses Potenzial, die Sicherheit der Fussgänger zu erhöhen. (sk/jw)