Unbeleuchteter Übergang als Gefahr vor allem für ältere Leute

Wer bei Dunkelheit mit der Bahn in St. Gallen ankommt und nach der Treppe der Rathausunterführung Fahrbahn und Gleise auf dem Bahnhofplatz überqueren muss, lebt gefährlich – und er sollte sich der Gefahr bewusst sein.

Anita Mannhart Haselstrasse 20, 9014 St. Gallen
Merken
Drucken
Teilen

Wer bei Dunkelheit mit der Bahn in St. Gallen ankommt und nach der Treppe der Rathausunterführung Fahrbahn und Gleise auf dem Bahnhofplatz überqueren muss, lebt gefährlich – und er sollte sich der Gefahr bewusst sein. Der unbeleuchtete Durchgang zwischen den Bauabschrankungen führt über sehr unebenen Grund. Zudem erwartet einen ein Absatz in Form eines Trottoirrandes (oder so ähnlich). Es hat eine Rampe, die den Übergang hälftig teilt, womit das Ganze noch gefährlicher geworden ist. Man sieht im Dunkeln weder die Rampe noch den Absatz noch die Stelle, wo eines ins andere übergeht. Die Bevölkerung hat Verständnis für Unbill beim Umbau von Bahnhof und Bahnhofplatz, aber nicht dafür, dass an einer solch stark frequentierten Stelle eine Gefahrenzone geschaffen wird. Mehrmalige Reklamationen scheinen die Verantwortlichen nicht zu kümmern. Es hat nach wie vor keine Beleuchtung an dieser Stelle. Man nimmt schwere Unfälle, besonders mit älteren Leuten, wohl in Kauf. Wenn die Verantwortlichen die Unfall- und Heilungskosten bezahlen müssten, dann würde sich der Zustand wohl schnell ändern. Wer für diese Kosten aufzukommen hätte, weiss ich nicht genau. Ich gehe davon aus, dass es letztlich der Steuerzahler sein dürfte.