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Umzonen für Alterswohnen

Der Stadtrat möchte die Wiese gegenüber der Gewerbeschule im Riethüsli zugunsten eines Alterswohnprojekts umzonen. Damit stellt er sich gegen die Empfehlung seiner Bauexperten.
Grünes Licht für Umzonung: Die Wiese gegenüber der Gewerbeschule kann gemäss Stadtrat für ein Alterswohnheim umgezont werden. (Archivbild: Urs Bucher)

Grünes Licht für Umzonung: Die Wiese gegenüber der Gewerbeschule kann gemäss Stadtrat für ein Alterswohnheim umgezont werden. (Archivbild: Urs Bucher)

Das Projekt «Betreutes Wohnen im Alter» im Riethüsli nimmt eine wichtige Hürde: Der Stadtrat ist mit der Wiese gegenüber der Gewerbeschule als Standort für einen Neubau einverstanden, wie die Direktion Bau und Planung gestern in einer Mitteilung verlauten liess. Der Stadtrat hat ein Umzonungsverfahren eingeleitet. Die heute als Grünzone ausgeschiedene Fläche soll in eine Bauzone für öffentliche Bauten umgewandelt werden. Damit tritt die Stadt auf das Umzonungsbegehren der Ortsbürger ein. Ab nächsten Montag liegt die Umzonung während der Einsprachefrist von 30 Tagen im Amtshaus öffentlich auf.

Entscheid entgegen Expertise

Mit dem Entscheid, das Umzonungsverfahren einzuleiten, stellt sich der Stadtrat auf die Seite der Bauherrin, der christlich-sozialen Wohnbaugenossenschaft, und gegen den städtischen Sachverständigenrat für Baufragen. Das Gremium aus drei Bauexperten hat dem Stadtrat vor der Umzonung abgeraten. Die Wiese sei weiterhin in der Grünzone zu belassen, da sie als Ausläufer des Bernegghügels eine wichtige topographische Funktion habe, argumentierte der Rat damals (Ausgabe vom 11. Juli). Die Stadtplanung ist diesem Hinweis zwar gefolgt und hat einen alternativen Standort bei der Primarschule vorgeschlagen. Doch sprach für die Bauherrin zu viel gegen die Wiese an der Gerhardtstrasse.

Quartierverein erfreut

Beim Quartierverein Riethüsli ist man erfreut über den Entscheid des Stadtrats. Präsident Hannes Kundert schreibt in einer Mitteilung, dass der Stadtrat damit bewiesen habe, die Anliegen des Quartiers ernst zu nehmen. Der Vorstand sei «begeistert», zumal er sich seit neun Jahren zuerst für ein Pflegeheim, dann für einen Neubau für betreutes Wohnen eingesetzt habe.

Auch bei der christlich-sozialen Wohnbaugenossenschaft ist man über den Entscheid erfreut: «Wir sind froh, einen Schritt weiterzukommen», sagt der Projektverantwortliche Fabian Koch. Man werde nun beginnen, einen tauglichen Projektvorschlag auszuarbeiten. (ses)

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