Umweltfreisinnige überzeugt von Geothermie

Die Umweltfreisinnigen der Stadt St. Gallen stehen geschlossen hinter der 159-Millionen-Vorlage für das Geothermieprojekt. «Mit seltener Einmütigkeit» empfiehlt der «grüne Flügel» der FDP gemäss gestriger Mitteilung ein Ja in der städtischen Abstimmung über das Vorhaben. Sie soll am 28. November stattfinden.

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Die Umweltfreisinnigen der Stadt St. Gallen stehen geschlossen hinter der 159-Millionen-Vorlage für das Geothermieprojekt. «Mit seltener Einmütigkeit» empfiehlt der «grüne Flügel» der FDP gemäss gestriger Mitteilung ein Ja in der städtischen Abstimmung über das Vorhaben. Sie soll am 28. November stattfinden.

Die Umweltfreisinnigen begrüssen das Projekt, mit dem sich viel Erdöl sparen lässt, nicht nur aus ökologischen Gründen. Sie messen ihm auch mit Blick auf das Standortmarketing grosse Bedeutung zu.

Bereits mit dem «Energiekonzept 2050» habe St. Gallen auf sich aufmerksam gemacht. Nun sei sie im Begriff, zum nationalen «Mekka» für die Geothermie zu werden. Dies, weil das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und Entwicklung der Geothermie leisten werde, schreiben die Umweltfreisinnigen.

Gerade weil das Projekt so zukunftweisend sei, sei es wichtig, alle Risiken offenzulegen und im voraus abzuklären. Das sei bisher «in vorbildlicher Art» geschehen.

Ein Fiasko wie in Basel dürfe es in St. Gallen keinesfalls geben. Andernfalls werde die Euphorie in Politik und Bevölkerung schnell ins Gegenteil umschlagen und der Geothermie als künftigem Energieträger «einen weiteren schweren Schlag» versetzen, mahnen die Umweltfreisinnigen. (pd/vre)