Umweltfreisinnige befürworten Grüngutabfuhr

Die Umweltfreisinnigen der Stadt St. Gallen begrüssen die Pläne zur Einführung einer Grünabfuhr. Zwei wesentliche Fragen seien jedoch zu wenig geklärt, heisst es in einer Mitteilung.

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Die Umweltfreisinnigen der Stadt St. Gallen begrüssen die Pläne zur Einführung einer Grünabfuhr. Zwei wesentliche Fragen seien jedoch zu wenig geklärt, heisst es in einer Mitteilung. Offen sei zum einen die Entsorgung in der Altstadt, wo der Stadtrat aus ästhetischen Gründen auf Abfallcontainer in den Gassen verzichten möchte und als mögliche Alternative abbaubare Säcke erwähnt. Zum anderen sei nicht dargelegt, wer die anfallenden Abfälle am Ende übernehme. Gemäss Vorlage handle es sich immerhin um mindestens 3800 Tonnen jährlich. Die möglichen Abnehmer in der Region hätten diesbezüglich aber unterschiedliche Möglichkeiten. Es müsse ein Abnehmer ausgewählt werden, der eine «energetische und stoffliche Verwertung des gesamten Sammelguts» ermögliche.

Grundsätzlich sei eine kostenneutrale Finanzierung zu begrüssen, schreiben die Umweltfreisinnigen weiter. Fraglich sei die gemischte Finanzierung mit der Belastung aller Haushalte mit einer Grundgebühr. Die «gerechtere und ehrlichere Finanzierung nach dem Verursacherprinzip» sei zu bevorzugen. In der Startphase könnten sicher Wege gefunden werden, um die Umstellung für alle attraktiv zu machen. (pd/dag)

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