UMWELT: Greenpeace zeigt erstmals Filme

Die Regionalgruppe Ostschweiz von Greenpeace veranstaltet jetzt erstmals das «Festival du Film Vert» in St.Gallen. Es findet am Donnerstag und Freitag in der Jugendbeiz Talhof statt. Der Greenpeace-Ableger in der Ostschweiz wurde erst 2017 neu gegründet.
Im Streifen «Bauer unser» kommen Landwirte aus Österreich zu Wort und schildern unter anderem ihre Probleme mit der EU-Landwirtschaftspolitik. (Bild: PD)

Im Streifen «Bauer unser» kommen Landwirte aus Österreich zu Wort und schildern unter anderem ihre Probleme mit der EU-Landwirtschaftspolitik. (Bild: PD)

Neben Filmen mit Schwerpunkt auf der Umweltproblematik werden am Donnerstag gemäss Mitteilung von Greenpeace auch einige Poetry Slam-Artisten auftreten. Türöffnung ist an beiden Tagen um 19, Filmstart um 19.30 Uhr. Dazu werden Popcorn und Getränke angeboten. Es gibt keinen fixen Eintrittspreis, sondern es wird eine Kollekte eingesammelt.

Am Donnerstag ist der Streifen «Bauer unser» zu sehen. Er zeigt die Probleme, in der österreichische Bauern aufgrund der EU-Landwirtschaftspolitik stecken. Er versucht aber auch, Alternativen zur industriellen Landwirtschaft, die teilweise sogar ohne Land auskommt, aufzuzeigen.

Am Freitag steht zuerst der Film «Trading Paradise» und anschliessend an eine kurze Pause ab 21.15 Uhr «My Stuff» auf dem Programm. «Trading Paradise» zeigt die Praktikanten von Rohstoffkonzernen in der Dritten Welt und stellt diese der Tatsache gegenüber, dass die Schweiz für die gleichen Konzerne ein Steuerparadies ist. Der finnische Dokumentarfilm «My Stuff» wiederum geht in einem Selbstversuch des Regisseurs der Frage nach, wie viele Dinge wir eigentlich besitzen müssen, um wirklich glücklich zu sein. (pd/vre)

«Trading Paradise» ist ein kritischer Blick auf die Praktiken von Rohstoffkonzernen in der Dritten Welt und die Rolle der Schweiz als Steuerparadies für die gleichen Konzerne. (Bild: PD)

«Trading Paradise» ist ein kritischer Blick auf die Praktiken von Rohstoffkonzernen in der Dritten Welt und die Rolle der Schweiz als Steuerparadies für die gleichen Konzerne. (Bild: PD)

Wie viele Dinge braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Der finnische Dokumentarfilm «My Stuff» versucht eine Antwort zu geben. (Bild: PD)

Wie viele Dinge braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Der finnische Dokumentarfilm «My Stuff» versucht eine Antwort zu geben. (Bild: PD)

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