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UMWELT: Ein Verein gegen das Wegwerfen

Der neu gegründete Verein «Es wird» hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Mit Projekten wie Repair-Cafés und Materialmärkten will er den schonenden Umgang mit Ressourcen fördern.
Repair-Cafés erfreuen sich auch in der Ostschweiz einer wachsenden Beliebtheit. (Bild: PD/Jan Thoma)

Repair-Cafés erfreuen sich auch in der Ostschweiz einer wachsenden Beliebtheit. (Bild: PD/Jan Thoma)

Zwischen der Idee und ihrer Umsetzung liegt oft ein langer Weg. Um diesen Schritt für Projekt­initianten leichter zu machen, wurde vor kurzem ein neuer Verein gegründet. «Es wird» soll zum Rahmen für nachhaltige und gemeinnützige Projekte werden und so Stolpersteine wie die Beschaffung von finanziellen Mitteln aus dem Weg räumen.

Hinter dem Verein steckt neben einem vierköpfigen Vorstand auch Carmen Cepon als Projektleiterin. In den vergangenen Jahren hat sie bereits mehrere Repair-Cafés veranstaltet und aktiv an anderen Projekten zum schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen mitgewirkt. «Mit dem Verein will ich nun ein fixes Gefäss schaffen, um die einzelnen Projekte noch konsequenter umzusetzen», sagt Cepon. So erfreuten sich gerade Repair-Cafés in der Ostschweiz einer immer grösseren Beliebtheit. Die Selbsthilfewerkstatt, wo Interessierte defekte Alltagsgegenstände zur Reparatur bringen, gehört denn auch zu den Startprojekten von «Es wird». Zudem ist ein Materialmarkt geplant. Dort, so die Idee, kann kreativ wiederverwertbares Material, das eigentlich für den Abfall bestimmt ist, gekauft werden.

Hinzu kommt «Confess»; das ist ein Projekt zur Förderung von Anbietern fairer Designartikel, und eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel «Wir leben enkeltauglich».

Paten für Projekte gesucht

Diese vier Projekte bilden den Grundstock für den Start von «Es wird». Es gibt aber bereits weitere Ideen für Projekte. Laut Cepon sei zudem angedacht, berühmte Persönlichkeiten als Paten für einzelne Projekte zu gewinnen. «Wir stehen noch ganz am Anfang; es ist aber einiges am köcheln.»

Der Name des Vereins soll derweil auch die Philosophie verkörpern. «Er ist zuversichtlich und signalisiert, dass wir ganz praktisch Hand bieten wollen, ohne zu predigen», sagt Cepon. Eine Mitgliedschaft im Verein kostet 50 Franken pro Jahr, auch ehrenamtliches Engagement ist laut Cepon willkommen. Schliesslich gehe es um konkrete Umsetzungen. «Wir haben oft festgestellt, dass viele Personen vom Thema Nachhaltigkeit inspiriert sind.» Jedoch fehle bis anhin eine Struktur als Anlaufstelle, die aufzeige, was man selbst tun könne. Das wolle man mit «Es wird» nun ändern. (ghi)

www.eswirdblog.wordpress.ch

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