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«Umverkehr» befürchtet Ausbau von Strassen

Initiative Die Aktivisten von «Umverkehr» sprechen sich ganz klar gegen die Mobilitäts-Initiative aus. Sie befürchten bei einer Annahme der Initiative drastische Eingriffe ins Stadtbild, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Denn wenn der Autoverkehr weiter zunehme, müssten die Strassen ausgebaut werden. Dies könne auch zu Lasten von Bäumen fallen.

Die Forderung der Initianten nach einem uneingeschränkten Anstieg des Autoverkehrs führe zwangsweise zu Stau, halten die Aktivisten in ihrer Mitteilung fest. Das sei volkswirtschaftlich und ökologisch schädlich und deshalb unerwünscht. Hingegen benötige der ÖV, der Fuss- und der Veloverkehr weniger Fläche im Verkehr als Autos. Es sei offensichtlich, dass in urbanen Zentren der Platz für einen Ausbau der Strassen fehle. Verkehrsdosierungen, Temporeduktionen und die Priorisierung des ÖV würden dazu führen, dass der Strassenverkehr nicht kollabiere, schreiben die Aktivisten.

Die Annahme der Initiative sei ein Schritt in die falsche Richtung, sind die Aktivisten überzeugt. «Umverkehr» empfiehlt daher ein Nein zur Initiative. (pd)

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