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Umfahrung wichtiger als Teilspange

Nach Ablehnung der Güterbahnhof-Initiative am 28. Februar in der Stadt St. Gallen ist der Ausserrhoder Regierungsrat erfreut, dass es dort mit dem Projekt Teilspange weitergehen kann. Ich frage mich allerdings, was dieses Vorhaben unserem Kanton bringen würde.

Nach Ablehnung der Güterbahnhof-Initiative am 28. Februar in der Stadt St. Gallen ist der Ausserrhoder Regierungsrat erfreut, dass es dort mit dem Projekt Teilspange weitergehen kann. Ich frage mich allerdings, was dieses Vorhaben unserem Kanton bringen würde. Ausser für vermutlich relativ wenige aus dem Gebiet Teufen und Gais, welche meinen, möglichst ohne Hindernisse Richtung Zürich fahren zu müssen, ist der Nutzen gering. Jedenfalls würde er kaum im Verhältnis zum Ausserrhoder Kantonsbeitrag an das Projekt stehen. Die Umfahrung Herisau hat da sicher eine höhere Priorität.

Nach der Zustimmung zur zweiten Gotthardröhre zeichnet sich jedoch ab, dass für Strassenausbauten noch weniger Mittel zur Verfügung stehen werden und somit der «Anschluss Appenzellerland» an die A1 noch weiter nach hinten geschoben werden dürfte. Falls dieses Projekt es überhaupt je schafft, in die Netzplanung der Nationalstrassen aufgenommen zu werden…

Wobei: Diesen Autobahnanschluss braucht es in der konzipierten Form gar nicht; was es allerdings braucht, ist das eigentliche Kernstück des Vorhabens, nämlich die Umfahrung des Säge-Quartiers in Herisau. Ich erwarte vom Regierungsrat, dass er in dieser Sache das Heft nun wieder selber in die Hand nimmt, statt auf den Bund zu warten. Sonst ist es absehbar, dass wir nochmals über 50 Jahre warten! Ich bin jedenfalls nicht bereit, in einer irgendwann kommenden Abstimmung einen Kantonsbeitrag ans «Teilspangen-Monsterprojekt» von der Liebegg über den Güterbahnhof zur St. Galler Stadtautobahn anzunehmen, solange der Regierungsrat bei der Umfahrung Herisau einfach nur zuwartet.

Matthias Lübberstedt

Huebstrasse 22A, 9100 Herisau

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