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UMBRUCH: Das St.Galler Stadtquartier zwischen Wassergasse und Felsenstrasse wird umgekrempelt

Auch am unteren Bernegghang wird ein Quartier baulich umgekrempelt. Für grosse Neubauten im Gebiet Haldenhof und für ein neues Wohnhaus an der oberen Wassergasse werden derzeit die Baugruben erstellt. Ein weiteres Vorhaben ist im Einspracheverfahren einen Schritt weiter. Unsere Bilderstrecke zeigt den Stand der Dinge und leicht nostalgisch auch wie es im Gebiet früher aussah.
Die Baugrube fürs Projekte Haldenhof zwischen Felsenstrasse und Wassergasse hat beeindruckende Dimensionen. Rund um die sechs Häuser über dem Haldenhof-Bauplatz an der Felsenstrasse zeigen Visiere an, dass sie ebenfalls Neubauten weichen sollen. (Bild: Reto Voneschen)

Die Baugrube fürs Projekte Haldenhof zwischen Felsenstrasse und Wassergasse hat beeindruckende Dimensionen. Rund um die sechs Häuser über dem Haldenhof-Bauplatz an der Felsenstrasse zeigen Visiere an, dass sie ebenfalls Neubauten weichen sollen. (Bild: Reto Voneschen)

Die Bautätigkeit in der Stadt St.Gallen ist allen Unkenrufen zum Trotz weiterhin rege. Grosse Neubauten werden derzeit namentlich im Gebiet Haggen-Boppartshof, in der Lachen sowie im Gebiet Haldenhof-Wassergasse hochgezogen. Dazu lochen die Appenzeller Bahnen nicht nur am Ruckhaldenhang selber, sondern auch noch im Gebiet Güterbahnhof-Oberstrasse. Hier wird eine neue Zufahrt zum neuen Eisenbahntunnel erstellt, der im Oktober in Betrieb genommen werden soll.

Eine riesige Baugrube

Eine radikale Veränderung erfährt derzeit das Quartier im Geviert zwischen Felsenstrasse, Wassergasse, Gallusweg und Berneggtreppe. Die Bauarbeiten am Projekt Haldenhof sind Anfang Jahr mit Hausabbrüchen gestartet worden. Die Ausdehnung der Baugrube bestätigt einmal mehr die Dimensionen des Vorhabens. So sind etwa drei unterirdische Geschosse geplant - zwei für eine Parkgarage (mit Zu- und Wegfahrt von der Wassergasse her), eine für Lager.

Die Grafik zeigt die Überbauungen Haldenhof (im Bau stehen Etappe I und II, Etappe III ist erst angedacht) und Felsenstrasse. (Bild: Infografik St.Galler Tagblatt)

Die Grafik zeigt die Überbauungen Haldenhof (im Bau stehen Etappe I und II, Etappe III ist erst angedacht) und Felsenstrasse. (Bild: Infografik St.Galler Tagblatt)

Hier realisiert die "Haldenhof St.Gallen AG", deren Verwaltungsrat Architekt Hans Jörg Schmid, Akris-CEO Peter Kriemler und der ehemalige Acrevis-Verwaltungsrat Niklaus Staerkle angehören, in den ersten beiden Etappen drei Neubauten entlang der Felsenstrasse sowie eine an der Wassergasse. Dem Vorhaben weichen mussten die Doppelhäuser Haldenstrasse 7 und 9, Haldenhof 2 und 4 sowie Felsenstrasse 60 und 62. Bereits vor Jahren abgebrochen wurde mitten im Gebiet das Haus Haldenhof 6 und die Remise Haldenstrasse 7A. Entgegen der ursprünglichen Planung bleiben allerdings die zusammengebauten Liegenschaften Haldenstrasse 1 und 5 erhalten.

Einsprachen gegen Felsenstrasse 57 bis 67

Baupläne gibt's auch auf der Südseite der Felsenstrasse, gleich oberhalb des Projektes Haldenhof: Hier sollen die Liegenschaften Felsenstrasse 57 bis 67 weichen. Grundlage dafür ist ein Überbauungsplan, der bereits 2017 rechtsgültig wurde. Bis 14. März lagen die Baupläne nun öffentlich auf. Eingegangen sind fünf Einsprachen, eine davon wurde allerdings nach Angaben des städtischen Amtes für Baubewilligungen bereits wieder zurückgezogen. In den anderen vier Eingaben geht es bei den konkreten Forderungen nicht mehr um Grundsätzliches (das wurde ja bereits im Verfahren um den Überbauungsplan geregelt), sondern um Detailfragen.

Bereits eine historische Aufnahme: Die mittlere Felsenstrasse Anfang März aus der Vogelperspektive zeigt, dass die Abbrüche fürs Projekt Haldenhof bereits begonnen haben. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Bereits eine historische Aufnahme: Die mittlere Felsenstrasse Anfang März aus der Vogelperspektive zeigt, dass die Abbrüche fürs Projekt Haldenhof bereits begonnen haben. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Das Bauvorhaben Felsenstrasse 57 bis 67 sieht anstelle der bestehenden sechs Gebäude drei neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 29 Wohnungen vor: drei Studios, fünf Zweieinhalbzimmer-, elf Dreieinhalbzimmer- und zehn Viereinhalbzimmer-Wohnungen. Sie würden voraussichtlich als Eigentumswohnungen ausgeschrieben, sagt Roland Ebneter, Projektleiter bei der Bauherrin "Mettler2Invest". Jede Wohnung soll über einen Parkplatz in der Tiefgarage verfügen, welche die drei Bauten über ein Sockelgeschoss miteinander verbindet.

Ein "Stadthaus" an der Wassergasse

Neubauten sind auch westlich der beiden Grossprojekte Haldenhof und Felsenstrasse geplant. Die Arbeiten am "Stadthaus" an der Wassergasse 53 gleich westlich neben der Berneggtreppe sind bereits im Gang. Geplant sind hier gemäss Bautafel 16 Zweieinhalb- bis Viereinhalbzimmer-Wohnungen. Und auch auf der anderen Seite gibt es am Fuss der Berneggtreppe Baupläne: Das Haus Haldenstrasse 23 soll bald einmal einem Neubau weichen. Das im Haus als Zwischennutzung untergebrachte "Rümpeltum" muss sich bis Ende August eine neue Bleibe suchen. (vre/dag)

Die eine Hälfte der Baugrube fürs Projekt Haldenhof von der Felsenstrasse aus. Das Haus Haldenstrasse 1 und 5 rechts im Bild bleibt entgegen den allerersten Planungen erhalten. (Bild: Reto Voneschen)

Die eine Hälfte der Baugrube fürs Projekt Haldenhof von der Felsenstrasse aus. Das Haus Haldenstrasse 1 und 5 rechts im Bild bleibt entgegen den allerersten Planungen erhalten. (Bild: Reto Voneschen)

Der obere Teil der Baugrube fürs Projekt Haldenhof. (Bild: Reto Voneschen)

Der obere Teil der Baugrube fürs Projekt Haldenhof. (Bild: Reto Voneschen)

Die Verzweigung Wassergasse und Haldenstrasse mit den Häusern Haldenstrasse 1 und 5. Der Bau ist modernen Nachtschwärmern bestens bekannt: Im ehemaligen Geschäftshaus ist heute die Bar El Miguel untergebracht. Ansichtskarte vor 1904. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)

Die Verzweigung Wassergasse und Haldenstrasse mit den Häusern Haldenstrasse 1 und 5. Der Bau ist modernen Nachtschwärmern bestens bekannt: Im ehemaligen Geschäftshaus ist heute die Bar El Miguel untergebracht. Ansichtskarte vor 1904. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)

Die Bagger arbeiten am Doppelhaus Haldenstrasse 7/9. Links das inzwischen ebenfalls abgebrochene grosse Haus Felsenstrasse 60/62. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Die Bagger arbeiten am Doppelhaus Haldenstrasse 7/9. Links das inzwischen ebenfalls abgebrochene grosse Haus Felsenstrasse 60/62. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Die Luftaufnahme zeigt die zentrale Lage des Bauprojektes Haldenhof am unteren Bernegghang. Rechts sind die Hochhäuser des Neumarktes, die Hauptpost und dahinter das Hochhaus der Fachhochschule zu erkennen. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Die Luftaufnahme zeigt die zentrale Lage des Bauprojektes Haldenhof am unteren Bernegghang. Rechts sind die Hochhäuser des Neumarktes, die Hauptpost und dahinter das Hochhaus der Fachhochschule zu erkennen. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Abbruchbagger und ein Blick ins Innere des Hauses Haldenstrasse 7/9. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Abbruchbagger und ein Blick ins Innere des Hauses Haldenstrasse 7/9. (Bild: Ralph Ribi - 5. März 2018)

Eine historische Ansicht: Der lange Zeit brachliegende Haldenhof vor dem Beginn der Abbrucharbeiten. Das Haus mit der grünlichen Fassade ist der Haldenhof 2/4, rechts davon ist die Liegenschaft Felsenstrasse 60/62 zu erkennen. (Bild: Ralph Ribi - 15. Oktober 2014)

Eine historische Ansicht: Der lange Zeit brachliegende Haldenhof vor dem Beginn der Abbrucharbeiten. Das Haus mit der grünlichen Fassade ist der Haldenhof 2/4, rechts davon ist die Liegenschaft Felsenstrasse 60/62 zu erkennen. (Bild: Ralph Ribi - 15. Oktober 2014)

Der Haldenhof vor Beginn der Abbrucharbeiten: Im Hintergrund das Haus Haldenstrasse 7/9. Davor stand einst die Remise Haldenstrasse 7A, die als frühe Disco-Lokalität und als Kunstatelier Furore machte. Inmitten der grünen Oase stand zudem das kleine Mehrfamilienhaus Haldenhof 6. Es und die Remise wurden schon vor Jahren wegen Baufälligkeit abgebrochen. (Bild: Ralph Ribi - 15. Oktober 2014)

Der Haldenhof vor Beginn der Abbrucharbeiten: Im Hintergrund das Haus Haldenstrasse 7/9. Davor stand einst die Remise Haldenstrasse 7A, die als frühe Disco-Lokalität und als Kunstatelier Furore machte. Inmitten der grünen Oase stand zudem das kleine Mehrfamilienhaus Haldenhof 6. Es und die Remise wurden schon vor Jahren wegen Baufälligkeit abgebrochen. (Bild: Ralph Ribi - 15. Oktober 2014)

Über der Baugrube fürs Projekt Haldenhof: Ein Teil der Häuser, die fürs Bauvorhaben Felsenstrasse 57 bis 67 abgebrochen werden sollen. (Bild: Reto Voneschen)

Über der Baugrube fürs Projekt Haldenhof: Ein Teil der Häuser, die fürs Bauvorhaben Felsenstrasse 57 bis 67 abgebrochen werden sollen. (Bild: Reto Voneschen)

Erinnerung der anderen Art: Im bereits leerstehenden Haus Haldenstrasse 7/9 übten Anfang Jahr Angehörige der Stadtpolizei St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 7. Februar 2018)

Erinnerung der anderen Art: Im bereits leerstehenden Haus Haldenstrasse 7/9 übten Anfang Jahr Angehörige der Stadtpolizei St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 7. Februar 2018)

Polizeitraining im Inneren des Hauses Haldenstrass 7/9. (Bild: Michel Canonica - 7. Februar 2018)

Polizeitraining im Inneren des Hauses Haldenstrass 7/9. (Bild: Michel Canonica - 7. Februar 2018)

Die Baustelle des "Stadthauses" an der Wassergasse 53. Links davon das Häuschen Haldenstrasse 23, das ebenfalls bald durch einen Neubau ersetzt werden soll. (Bild: Reto Voneschen)

Die Baustelle des "Stadthauses" an der Wassergasse 53. Links davon das Häuschen Haldenstrasse 23, das ebenfalls bald durch einen Neubau ersetzt werden soll. (Bild: Reto Voneschen)

So soll gemäss der Bautafel das "Stadthaus" an der Wassergasse nach seiner Fertigstellung aussehen. Links das Häuschen des "Rümpeltums". (Bild: Reto Voneschen)

So soll gemäss der Bautafel das "Stadthaus" an der Wassergasse nach seiner Fertigstellung aussehen. Links das Häuschen des "Rümpeltums". (Bild: Reto Voneschen)

Das Haus Haldenstrasse 23 mit Visieren für einen Neubau. (Bild: Ralph Ribi - 13. Oktober 2016)

Das Haus Haldenstrasse 23 mit Visieren für einen Neubau. (Bild: Ralph Ribi - 13. Oktober 2016)

Eine Erinnerung: Fürs "Rümpeltum" werden 2004 Schallschutzplatten im Haus Haldenstrasse 23 montiert. (Bild: Trix Niederau - 5. November 2004)

Eine Erinnerung: Fürs "Rümpeltum" werden 2004 Schallschutzplatten im Haus Haldenstrasse 23 montiert. (Bild: Trix Niederau - 5. November 2004)

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