Überheblichkeit und Dilettantismus

Finanzielle Entlastung ungenügend Ausgabe vom 4. Juni 2014

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LESERBRIEF

Die Aussagen «Die Stadt kann nicht profitieren, wenn sie sich abkapselt» von Frau Lehmann und «Es müsse etwas Gras über die Sache wachsen» von Herrn Wasserfallen zeugen einfach von Überheblichkeit und Dilettantismus. Die Frage stellt sich heute nämlich, wer sich denn von wem abkapselt! Sie als von der Region gewählte Kantonsräte, die für die Region Rorschach einstehen müssten, haben sich mit ihrer einseitigen Nein-Parole zu einer Abklärung einer möglichen Fusion selbst ins Abseits begeben. Verständlich ist, dass die eigenen Futtertröge gesichert werden. Zu erwarten wäre aber vor allem von Ihnen als Kantonsräte Zurückhaltung! Dass die Stadt Rorschach sich jetzt grundlegend Gedanken dazu macht, wo regionale Zusammenarbeit einen Mehrwert bringt und wie ein gerechter Ausgleich geschaffen werden kann, ist verständlich. Einige Anhaltspunkte dazu: Autobahnanschluss, Seebuslinie und andere regionale Projekte, die der Stadt einen Mehrwert bringen oder eben nicht. Es ist das gute Recht, sich ebenfalls Gedanken zu machen, wie hoch der Preis dafür ist und sein wird. Die erste Entscheidung des Stadtrates Rorschach, jetzt erst eine Lagebeurteilung zu tätigen, ist nur zu begrüssen.

Marc Gilliand,

Hauptstrasse 39, 9400 Rorschach

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