Überflüssiges muss weg

Seit 1981 führt die Kantonspolizei St. Gallen ein Kriminalmuseum im Dachgeschoss des Regierungsgebäudes.

Merken
Drucken
Teilen

Seit 1981 führt die Kantonspolizei St. Gallen ein Kriminalmuseum im Dachgeschoss des Regierungsgebäudes. Auf 100 Quadratmetern sind über 1000 Gegenstände ausgestellt: Drogenutensilien, Einbruchswerkzeuge, falsche Banknoten, Waffen, die Kutte des Posträubers von Engelburg oder Täterfotos, das älteste von 1865. Pro Jahr finden gegen 100 Führungen statt – nur für Gruppen aus dem Kanton. Mit 16 000 Franken aus dem Lotteriefonds, Geld von Privaten und Eigeninitiative renoviert Hans Peter Eugster das Museum derzeit. Es wird neu gestrichen, das Bilderkonzept und die Beschriftungen werden vereinheitlicht. Zudem schreibt Eugster alle Geschichten auf, eine Szenographin hilft, die Gegenstände neu zu arrangieren, Überflüssiges kommt weg. Künftig sollen die Besucher in einem interaktiven Teil auch selber «Polizist spielen» können. Eröffnung ist voraussichtlich Anfang 2013. (cor)