Überdurchschnittlich viel Sonne über dem Bodensee und mildes Wetter im März

Seeregion. Der März war deutlich wärmer als im langjährigen Mittel. In vielen Gebieten fiel weniger als die Hälfte der durchschnittlichen Niederschläge.

Andreas Walker
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Warnung für Schwimmer in der Badi Hörnlibuck. (Bild: Andreas Walker)

Warnung für Schwimmer in der Badi Hörnlibuck. (Bild: Andreas Walker)

Seeregion. Der März war deutlich wärmer als im langjährigen Mittel. In vielen Gebieten fiel weniger als die Hälfte der durchschnittlichen Niederschläge.

Der erste Märztag war mild. Doch bereits vom 2. bis 7. März führte eine anhaltende hochdruckbedingte Bisenlage zu unterdurchschnittlichen Temperaturen. In dieser Zeit wurde der Morgen von Hochnebel getrübt, der sich am Mittag auflöste. Vom 8. bis 18. März wurden milde Luftmassen aus Südwesten in unser Land geführt, was zu stark überdurchschnittlichen Temperaturen in den Niederungen zwischen 15 und 19 Grad führte.

Der Norden unseres Landes blieb bis zur Monatsmitte weitgehend niederschlagsfrei. Erst vom 17. bis 19. März fielen verbreitet grössere Niederschlagsmengen. Dabei fielen in den Bergen 10 bis 25 cm Neuschnee, und die Höchstwerte sanken in den Niederungen auf 8 bis 12 Grad.

Warm, sonnig und kaum Regen

Nach Angaben von Meteo Schweiz war der März in erhöhten Lagen etwa 3 Grad wärmer als im Mittel von 1961 bis 1990, und in den Niederungen der Alpennordseite betrug die positive Temperaturabweichung etwa zwei Grad. Am Bodensee betrug die durchschnittliche Temperatur 6,2 Grad und war damit 2,1 Grad zu warm.

In den meisten Landesteilen fiel weniger als die Hälfte der normalen Niederschlagssumme. Auch am Bodensee fiel deutlich zu wenig Niederschlag. Das Märzmittel betrug 27 Liter pro Quadratmeter und entsprach damit gerade knapp der Hälfte des langjährigen Mittels.

Säntis besonders sonnig

Auch die Besonnung fiel überdurchschnittlich aus. So wurden in den Niederungen der Alpennordseite teilweise über 150 Prozent der Märznorm registriert. Besonders viel Sonne wurde auf dem Säntis verzeichnet, nämlich deutlich mehr als 200 Stunden.

Das Bodenseegebiet profitierte wieder einmal mehr von Föhnlagen, die Niederschläge und Nebel vertrieben. So wurden in diesem Gebiet im März 196 Sonnenstunden registriert, was satten 161% des langjährigen Mittels entspricht.

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