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ÜBERBAUUNG: Arneggs Zentrum wird zur Spielwiese

Zwei Jahre ist es her, seit die ersten Pläne für die Zentrumsüberbauung im Dorfkern von Arnegg präsentiert wurden. Inzwischen ist das Projekt überarbeitet worden. Nun aber drängt die Zeit.
Angelina Donati
Das von Strassen umsäumte Gebiet (Bildmitte) soll für die Zentrumsüberbauung zur Kernzone umgezont werden. (Bild: Benjamin Manser)

Das von Strassen umsäumte Gebiet (Bildmitte) soll für die Zentrumsüberbauung zur Kernzone umgezont werden. (Bild: Benjamin Manser)

Angelina Donati

angelina.donati

@tagblatt.ch

«Jetzt habe ich um den heissen Brei geredet, nicht wahr?», fragt Gossaus Stadtpräsident Alex Brühwiler am Infoanlass vom Montagabend im Mehrzwecksaal Arnegg in die Runde. Das Projekt der Zentrumsüberbauung in Arnegg scheint viel komplexer als angenommen. So bleiben denn auch nach den fachspezifischen Ausführungen viele Arnegger etwas ratlos zurück.

Ziemlich genau vor zwei Jahren wurde das Projekt Zentrumsplanung den Bürgern vorgestellt. Die Anregungen und Wünsche habe man aufgenommen und in die überarbeitete Version einfliessen lassen, sagt Dario Viola von «Viola Architekten» aus Wil und Vertreter der Investorengruppe SUI Investment. Die wohl bedeutendste Änderung betrifft die Form der Dächer. Anstatt Flachdächer sind nun Giebel­dächer vorgesehen. «Dabei handelt es sich um eine ortstypische Dachform, die sich somit harmonisch ins Dorfbild einfügt.» Insgesamt sollen sieben neue Gebäude entstehen, davon präsentieren sich zwei als Einzelbauten. Erstellt werden jeweils 2?- bis 5?-Zimmer-Wohnungen im mittleren Preissegment, wie es heisst. Die Grundrisse würden sich im Vergleich zum ersten Entwurf völlig neu gestalten, sagt Viola. So hatte die neue Dachform eben auch Auswirkungen auf die Fläche. In den Sockelgeschossen entstehen kleine Ladenlokale. Sie sollen ausserdem zur Belebung auf dem Zentrumsplatz beitragen. Auch auf die Aussenraumgestaltung werde das Augenmerk gelegt. Viele Bäume, die gleichzeitig auch Schatten spenden, sollen das Arnegger Zentrum zu einem einladenden Platz machen. Begegnungen ermöglichen neu nicht nur ein, sondern zwei Spielplätze, die zwei verschiedene ­Altersgruppen ansprechen. «Die beiden Spielplätze befinden sich in Sichtweite», sagt Viola. Die Idee dahinter: Eltern haben sowohl ihre kleineren wie auch ihre grösseren Kinder im Blickfeld. «Obwohl einer der beiden Spielplätze zu einer Überbauung gehören wird, sind beide Spiel­plätze öffentlich zugänglich», versichert Monique Trummer, zuständig für die Stadtentwicklung in ­Gossau. Nicht zuletzt wirbt sie auch mit dem Arnegger Fest für die Überbauung: Auf dem Platz können künftig zwei Zelte aufgestellt werden. «Werden auch öffent­liche Toiletten in Betrieb ge­nommen?», will ein Bürger wissen. Das sei vorgesehen, sagt Brühwiler.

Wie komplex das ganze Bauprojekt ist, zeigt sich auch am Zeitplan. Weder die Stadt noch das Architekturbüro wollen dazu genaue Aussagen machen. Zu ungewiss sei das weitere Voranschreiten mit allen Bewilligungen. Ziel sei es, das Gelände in eine Kernzone umzuzonen. Was nun aber sicher eile, sei die öffentliche Auflage des Teilzonenplans. Denn: Wenn ab 1. Oktober das neue Planungs- und Bau­gesetz des Kantons in Kraft trete, «könnte es fünf bis sechs Jahre länger dauern», begründet Brühwiler. Später soll der Gestaltungsplan folgen. Und auch der Teilstrassenplan, den es wegen eines kleinen Fussweges braucht, werde dann aufgelegt.

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