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Über das Platztor hinaus

Der neue HSG-Campus am Platztor ist in Arbeit. Zurzeit führt das Stadtplanungsamt eine Testplanung für die Entwicklung des Gebietes von der nördlichen Altstadt bis zur Olma durch. Resultate sollen noch dieses Jahr vorliegen.
David Gadze

Läuft alles nach Plan, eröffnet die Universität St. Gallen in rund zehn Jahren einen neuen Campus am Platztor. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg (Kasten). Dieser wurde am Montagabend in der Offenen Kirche an einer Veranstaltung der städtischen CVP zu Lebens- und Arbeitsräumen in der Stadt St. Gallen beleuchtet. Stadträtin Patrizia Adam, HSG-Verwaltungsdirektor Markus Brönnimann und Stadtplaner Florian Kessler erklärten den rund 50 Anwesenden die Pläne für den «Umbau» des Platztor-Areals und das weitere Vorgehen.

An die Altstadt anbinden

Florian Kessler bezeichnete die Neubaupläne für die HSG als «ideale Chance» für das Platztor. Dieses sei in den vergangenen Jahrzehnten eher ein «statisches» Entwicklungsgebiet gewesen. Der neue Campus für die Universität könne einen neuen Impuls auslösen, und zwar sowohl für eine Belebung der nördlichen Altstadt als auch für das Areal entlang der St. Jakob-Strasse. Aus Sicht der Stadtplanung sei vor allem die Anbindung des Campus an die nördliche Altstadt zentral. Damit ein Austausch stattfinden kann, werden überdies eine offene Bebauungsstruktur mit einem «Gesicht zur Stadt» sowie Publikumsnutzungen im Erdgeschoss entlang der Strasse angestrebt.

Bebauung, Freiraum, Verkehr

Wie sich dieser Impuls auf das Gebiet auswirken könnte, untersucht die Stadt zusammen mit dem Kanton und mit externen Teams derzeit in einer Testplanung. Diese soll aufzeigen, welche Entwicklungsmöglichkeiten bezüglich Bebauung, Freiraum und Verkehr bestehen.

Der Planungsperimeter umfasst dabei nicht nur das Platztor, sondern ist viel weiter gefasst (Grafik). Er reicht in westlicher Richtung über das Schützengarten-Areal bis zur Olma und in südlicher Richtung bis zum Unteren Brühl und dem Spelteriniplatz. Erste Ergebnisse dieser Testplanung sollen gemäss Kessler noch dieses Jahr vorliegen. Das Ziel sei, die städtebauliche Entwicklung des Platztors auf die mögliche Gesamtentwicklung des Quartiers abzustimmen.

S-Bahn-Haltestelle «utopisch»

In der anschliessenden Publikumsdiskussion kamen auch die Möglichkeit einer Verbindung der Uni-Standorte Rosenberg und Platztor zur Sprache. Ob ein unterirdisches Bähnli je umgesetzt werde, sei noch offen, sagte Kessler. Weiter sei auch eine neue S-Bahn-Haltestelle zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof St. Fiden – der SBB-Rosenbergtunnel verläuft zwischen der Universität und dem Platztor – geprüft, aber aufgrund des schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses nicht weiterverfolgt worden. Ihre Realisation wäre laut Kessler zwar «technisch machbar, aber finanziell utopisch».

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