Über 200 Jahre im Dienst

Die acht Mitarbeiterinnen des Spitallabors Heiden kommen zusammen auf 206 Dienstjahre. Dass dieser Umstand Vor- wie auch Nachteile mit sich bringt, weiss Laborleiterin Irene Bruderer.

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Das Laborteam des Spitals Heiden: Irene Bruderer, Elisabeth Gschwend, Therese Seiler, Huong Hofer, Lucie Coray, Ursi Kern, Sandra Salvador und Tamara Keim (von links). (Bild: pd)

Das Laborteam des Spitals Heiden: Irene Bruderer, Elisabeth Gschwend, Therese Seiler, Huong Hofer, Lucie Coray, Ursi Kern, Sandra Salvador und Tamara Keim (von links). (Bild: pd)

HEIDEN. 206 Dienstjahre haben sie auf dem Buckel, die acht Mitarbeiterinnen des Spitallabors Heiden. Laborleiterin Irene Bruderer ist seit 36 Jahren dabei. Huong Hofer hat vor 18 Jahren ihre Anstellung angetreten – und ist damit die an Dienstjahren jüngste Mitarbeiterin.

Das Labor im Spital Heiden hat eine wichtige Funktion: Es ist verantwortlich für die Grundversorgung des stationären und des ambulanten Bereichs im Spital, inklusive der hausinternen Fachpraxen. Die verschiedenen Dienstleistungen des Spitallabors stehen aber auch Hausärzten und externen Auftragskliniken zur Verfügung. Die acht Mitarbeiterinnen mit insgesamt 420 Stellenprozenten leisten rund um die Uhr Pikettdienst.

Erfahrung als Herausforderung

«Die Kontinuität und die damit verbundene grosse Erfahrung sind für unser Spitallabor ein grosses Plus», sagt Laborleiterin Bruderer. Es sei aber auch eine grosse Herausforderung, mit der Entwicklung Schritt zu halten und nicht in einen Alltagstrott zu verfallen, weil der Input durch neue Mitarbeitende fehle. Dass die Kontinuität im Team des Spitallabors gross ist, führt Bruderer auch auf die flexiblen Anstellungsbedingungen zurück. So komme es immer wieder vor, dass Mitarbeiterinnen ihr Pensum aus familiären Gründen reduzieren, um dann einige Jahre später das Pensum wieder zu erhöhen.

Breites Spektrum

Das Labor im Spital Heiden ist bei Erkrankungen jeder Art, vor oder nach operativen Eingriffen und bei Schwangerschaftsüberwachungen gefordert. «Wir stellen Blutprodukte bereit, erstellen Analysen für Patienten, für Hausärzte sowie für externe Kliniken», sagt Bruderer. Für Spezialuntersuchungen wird eine enge Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Labormedizin St. Gallen gepflegt. Zudem organisiert das Labor in Heiden regelmässig auch Blutspendeaktionen. (pd/jmw)

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