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Über 1000 St. Galler Kinder im Kino

Das «Filme für die Erde»-Festival zeigte gestern schweizweit Filme zum Thema Nachhaltigkeit. Die Nachfrage von Schulklassen war gross.
Sheila Eggmann
Der Filmtag des Vereins Filme für die Erde fand zum drittenmal auch im «Kugl» im Güterbahnhof statt. Sheila Eggmann

Der Filmtag des Vereins Filme für die Erde fand zum drittenmal auch im «Kugl» im Güterbahnhof statt. Sheila Eggmann

«Am Anfang war der Film noch sehr schön, weil da noch keine Menschen vorkamen», sagt die 9jährige Melina Miskos. Sie hat gerade mit Mitschülerinnen und Mitschülern im «Kugl» den Film «Unsere Wildnis» gesehen. Der Film zeigt auf, wie sich die Natur unter menschlichem Einfluss verändert. Er ist einer von sechs Filmen, die gestern im Rahmen des «Filme für die Erde»-Festivals zeitgleich in 17 Städten gezeigt wurde.

Der Verein Filme für die Erde möchte gemäss Mitteilung dank des Festivals «möglichst viele Menschen erreichen, Wissen über Nachhaltigkeit weitergeben und zum Handeln inspirieren». Um ihr Ziel zu erreichen, verteilen Helfer nach den Filmen gratis DVDs, damit die Zuschauer die Filme weitergeben können. Das Umwelt-Festival fand zum sechstenmal statt. Neben Filmen für Erwachsene werden jeweils drei Filme speziell für Schulklassen gezeigt.

In St. Gallen schon etabliert

Noch vor zwei Jahren schauten sich 200 Schulkinder am Festival einen Film an. Dieses Jahr nahmen bereits 1370 Kinder aus St. Gallen und Umgebung am Anlass teil. Aufgrund der grossen Nachfrage wurden neben dem «Kugl» zwei weitere Kinosäle im Cinedome dazugemietet. Tom Schmid, Vereinsmitglied und Helfer, betont die Wichtigkeit der Umwelt-Dokumentarfilme für Schüler: «Ich habe das Gefühl, dass Kinder noch offener und zugänglicher sind, wenn es um das Thema Umwelt geht. Deshalb möchten wir mit unseren Filmen möglichst viele von ihnen erreichen.» Die Kinder wiederum freuen sich über den Anlass: «Filmschauen ist viel cooler als Schule.» Und der Film scheint die Schüler zu berühren. So sagt die 9jährige Enya Oberholzer: «Ich fand den Schluss sehr traurig, weil sich die Welt so sehr verändert hat. Ich musste beinahe weinen.»

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