Tschudiwies spielt bei Sanierung keine Rolle

Schulhäuser Das Schulhaus Riethüsli wird ab 2019 saniert. Seine beiden Häuser dienen sich gegenseitig als Ersatz, das Tschudiwies ist zu weit weg.

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Die Schulhäuser Nest I und Nest II im Riethüsli werden ab 2019 bis 2024 komplett neu gebaut. Der Schulbetrieb muss dabei aufrechterhalten werden. Die Quartierbewohner müssen sich also noch etwas gedulden.

CVP-Stadtparlamentarier Beat Rütsche reichte in diesem Zusammenhang eine Einfache Anfrage ein. Sein Interesse gilt dem Zeitplan für den Neubau und einer allfälligen Zwischennutzung des Schulhauses Tschudiwies. Rütsche stellt auch Fragen nach einem Vorziehen des Projekts, so dass das Riethüsli schon nächstes oder übernächstes Jahr an die Hand genommen werden könnte. Der Stadtrat antwortet auf Rütsches Fragen, dass der Schulbetrieb im Riethüsli während des gesamten Schulbetriebs aufrechterhalten werde. Während der Bauzeit sollte je ein Schulhaus, eine Turnhalle und ein Raum für den Mittagstisch zur Verfügung stehen. Ziel sei es, den Schulbetrieb mit vertretbaren Einschränkungen und ohne Provisorien aufrechtzuerhalten.

Riethüsli-Kinder bleiben in ihren Nestern

Auf die Frage nach einem konkreten Zeitplan bezieht sich der Stadtrat auf den Ende 2013 kommunizierten, der nach wie vor gelte. Die Projektplanung werde 2019 aufgenommen, die Bauarbeiten dauern vermutlich sechs Jahre. Der Bezug des neugebauten Schulhauses Riethüsli werde voraussichtlich 2024 erfolgen.

Das Schulhaus Tschudiwies spiele aber bei der Planung des Neubaus im Riethüsli keine Rolle. Der Schulbetrieb wird während der ersten Bauphase, wenn das Schulhaus und die Turnhalle Nest I abgebrochen werden, im Nest II fortgesetzt, bis das Schulhaus Nest I wieder aufgebaut ist. Dann zieht der Schulbetrieb ins neue Haus. Danach wird das Nest II abgerissen und neu aufgebaut.

Die engen Verhältnisse seien sicherlich ein Nachteil, schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf Rütsches Vorstoss. Eine teilweise Verlegung des Schulbetriebs in das Schulhaus Tschudiwies wäre aber mit einem nicht ungefährlichen Schulweg für einige Kinder verbunden.

Eine Baustelle neben den Klassenzimmern führe zwar zu Lärmemissionen, die Erfahrung bei der Sanierung des Schulhauses Gerhalde zeige aber, dass der Schulbetrieb bei guter Planung nur wenig tangiert werde. (rsp)