Trotz turbulenter Zeiten um 4,2 Prozent gewachsen

Die Raiffeisenbank Unteres Rheintal führte ihre Generalversammlung in Rheineck und in St. Margrethen durch. Die Bilanzsumme hat sich um 20 Millionen auf 495 Millionen Franken erhöht.

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UNTERES RHEINTAL. Zur GV der Raiffeisenbank Unteres Rheintal konnte Verwaltungsratspräsident Christian Jakob 1179 Anwesende begrüssen. Die Standorte waren live via Satellit miteinander verbunden. «Die Raiffeisenbank Unteres Rheintal darf mit Stolz auf das vergangene Geschäftsjahr blicken. Wir konnten unser Ergebnis auf hohem Niveau halten, ja sogar ausbauen», sagte Jakob.

Die Bilanzsumme hat sich um 20 Millionen Franken auf 495 Millionen Franken erhöht. «Unser Wachstum von 4,2 Prozent ist gesund und entspricht einem guten, durchschnittlichen Wert im Mehrjahresvergleich», so Oswald Wetli, Vorsitzender der Bankleitung. Bei den Kundenausleihungen verzeichnete die Raiffeisenbank Unteres Rheintal ein Wachstum von 3,8 Prozent, was einer Zunahme von 14,2 Mio. entspricht. Die Ausleihungen betragen 390,9 Millionen Franken. Mit einem Zuwachs von 11,4 Millionen wuchsen die Kundengelder auf 360 Millionen Franken an. Der Betriebsertrag wurde um 104 000 auf 7 506 000 Franken gesteigert.

Aus den Zinsgeschäft, dem grössten und wichtigsten Ertragspfeiler der Bank, resultieren 5 700 000 Franken. Der gesamte Geschäftsaufwand ist im Berichtsjahr um 49 000 Franken angestiegen. Das ist eine Zunahme von 1,4 Prozent. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 55 000 Franken auf 3 609 000 Franken. Nach den Abschreibungen und der Bildung von Rückstellungen sowie nach der Bildung von Steuerrückstellungen von 514 000 Franken verbleibt ein Reingewinn von 868 503 Franken. 59 000 Franken sollen an die Genossenschafter ausgeschüttet werden, der Restbetrag von 809 000 Franken soll den gesetzlichen Reserven zugewiesen werden. Die Bank verfügt per 31. Dezember 2011 über ein Eigenkapital von 35,9 Mio. Franken. (bea)

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