Trompeten und Kettensäge

Die Weihnachtsbläser Altenrhein-Staad sind unterwegs. In Walzenhausen begeisterten sie am Weihnachtsmarkt. Und der einheimische Peter Gloor zeigte seine Künste als Kettensäger-Schnitzer.

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Die Altenrhein-Staader Weihnachtsbläser gastieren in Walzenhausen. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Die Altenrhein-Staader Weihnachtsbläser gastieren in Walzenhausen. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

WALZENHAUSEN. Er wird immer bekannter, der Walzenhauser Weihnachtsmarkt mit seinem reichhaltigen Angebot. Dieses Jahr umrahmten die Weihnachtsbläser Altenrhein-Staad sowie Jugendformationen den Anlass.

Tannen und Gebäck

Eben erst noch romantische Winterlandschaft, dann kam der Regen und machte das weihnachtliche Ambiente zunichte. Trotzdem fanden die Tannen der Land- und Forstwirtschaftskommission schnell Käufer. Im Innern der Mehrzweckanlage erwartete die Besucher ein reichhaltiges Angebot. Da edles Kunsthandwerk, dort liebevoll gestaltete Hobbyartikel und feines Gebackenes, Gedörrtes und Gesaftetes. Die Stände standen in zwei Reihen rund um einen grossen Weihnachtsbaum. Dazwischen war die Festwirtschaft plaziert. Es war offensichtlich: Die Gäste fühlten sich wohl. Geschäftige Verkäuferinnen und Verkäufer boten ihre Waren an, und wer sich hinsetzte, hatte eine wunderbare Sicht auf das Geschehen, auch auf die Bühne, wo zum drittenmal Edmund Inauen als Conférencier die Höhepunkte ansagte.

Gäste aus Altenrhein brillierten

Nach wie vor ist es dem OK ein Anliegen, eine weihnachtliche Atmosphäre in die Halle zu zaubern, in diesem Jahr zeigten sich dafür die Weihnachtsbläser Altenrhein-Staad verantwortlich. Für ihren Auftritt durften sie den verdienten Applaus entgegennehmen. Auch wird am Walzenhauser Weihnachtsmarkt der Jugend immer wieder eine Plattform für Auftritte gewährt, weshalb die Bläser der Musikschule Appenzeller Vorderland zusammen mit den Young Notes unter der Leitung von Michael Neff auftraten.

Erstmals stelle der einheimische Peter Gloor seine Kettensägen-Schnitzereien aus. Er liess es sich auch nicht nehmen, eine Demonstration seines Könnens zu geben. Aus einem Holzstück entstand vor den Augen der Zuschauer nach und nach ein Tannenbaum.

Wie immer wird ein Teil des Erlöses aus der Festwirtschaft einer Institution gespendet. 2012 wird das Haus im Ruthen berücksichtigt. In diesem Haus erfahren Frauen ab 18 Jahren mit einer geistigen, psychischen und/oder physischen Behinderung Betreuung, Förderung und Pflege. Das Angebot umfasst sowohl Dauerwohn- als auch Tagesplätze. (iks)

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