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Trikot von Fabian Schär heiss begehrt

Wollen die Isländer mehr Fans in ihren Farben jubeln sehen, muss Sigthórsson bei der EM Tore schiessen. Denn wie eine Rorschacher Firma zeigt, nehmen Fans die Erfolge der Mannschaften als Massstab für den Kauf von Fanartikeln. Momentan sind diese heiss begehrt.
Alessia Pagani
Jimmy Martinez und seine Mitarbeiter haben mit dem Bedrucken und Verkaufen von Trikots während der EM alle Hände voll zu tun. (Bild: Alessia Pagani)

Jimmy Martinez und seine Mitarbeiter haben mit dem Bedrucken und Verkaufen von Trikots während der EM alle Hände voll zu tun. (Bild: Alessia Pagani)

RORSCHACH. «Bei uns herrscht Chaos», sagt Jimmy Fernandez, während er im Laufschritt sein Geschäftslokal an der Kirchstrasse 61 durchquert. Im Minutentakt schrillt das Telefon, überall sind Kartonschachteln und Plastiksäcke verteilt, Schriftstücke mit Namen bedecken die Tische, drei Mitarbeiterinnen bedrucken fleissig Shirts, ein Angestellter kümmert sich in einem Nebenraum um eingehende Bestellungen. Die DST13 GmbH vertreibt über www.dst13.ch und telefonisch Fussball-Fanartikel. Und diese sind momentan sehr gefragt.

Fussball-EM heizt Geschäft an

Die Kleiderstapel in den Regalen werden immer dünner. «Jetzt, während der EM, läuft unser Geschäft sehr gut», sagt der 36jährige Fernandez. «Das ist bei grossen Turnieren immer der Fall.» So verkaufe er während der Champions-League-Spiele ebenfalls mehr Shirts als an normalen Tagen. Bestellungen würden aber das ganze Jahr hindurch ins Haus flattern: «Es gibt die angefressenen Fans, die jedes Jahr das neue Trikot ihres Lieblings-Teams kaufen.»

Das Geschäft des Spaniers ist auch Anlaufpunkt für Grossverteiler. So lässt beispielsweise der Ochsner Sport in St. Gallen seine Fussballtrikots bei Fernandez bedrucken.

Schär kurbelt Verkauf an

Waren zu Beginn der EM noch die albanischen Shirts und Bekleidungsartikel begehrt, fand Anfang der Woche vor allem die italienische Ware reissenden Absatz. «Während der EM ist der Verkauf vor allem abhängig von den Erfolgen der Mannschaften», sagt Fernandez. Bei den einzelnen Fussballspielern verhält es sich ebenso. Fernandez: «Wenn Schär ein Tor schiesst, wollen am nächsten Tag alle ein Shirt mit seinem Namen kaufen.» Dem Geschäftsführer soll's recht sein. Denn während die Grossverteiler meist Lieferfristen von einigen Tagen haben, müssen Fernandez' Kunden durchschnittlich nur 24 Stunden auf das Fanshirt warten. Dem spontanen «Mitjubeln» steht also nichts mehr im Weg. Nur: Gefestet wird bis anhin hauptsächlich Zuhause. «Das Wetter ist fürs Public Viewing schlicht zu schlecht», sagt Fernandez.

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