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TREFFPUNKT: Yoga, Tanz und Ostereier

Das Café International in der Offenen Kirche fördert die Integration. Das Angebot hat sich etabliert. Nun startet es mit einem neuen Programm ins neue Jahr.
Christoph Renn
Frauen aus aller Herren Ländern präsentierten an der internationalen Modeschau in der Offenen Kirche ihre Kleider. (Bild: PD/ Augustin Saleem)

Frauen aus aller Herren Ländern präsentierten an der internationalen Modeschau in der Offenen Kirche ihre Kleider. (Bild: PD/ Augustin Saleem)

Christoph Renn

christoph.renn

@tagblatt.ch

Jeden Dienstag tummeln sich in der Offenen Kirche Menschen aus aller Welt. An einem Tisch sitzen Eritreer neben Nigerianern, Iranern und Schweizern. In einer Ecke bastelt eine Frau mit einer Gruppe Kinder. Wieder andere studieren einen Tanz ein. Sie alle treffen sich regelmässig im Café International und tauschen sich aus. Auch wenn einige Besucher des Cafés noch etwas Mühe haben, sich auf Deutsch zu verständigen. «Genau um diesen lockeren Austausch geht es beim Café International», sagt Theodor Pindl, Projektleiter vom «Wirk Raum Kirche». Die Besucherzahlen zeigen, dass sich die Offene Kirche im vergangenen Jahr zu einem beliebten Treffpunkt und Lernraum für Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte entwickelt hat. «Wir sind mit unserem ersten Jahr sehr zufrieden», zieht Pindl Bilanz. Jeden Dienstag hätten sich im Durchschnitt rund 30 Personen im Café International getroffen. Und es werden immer mehr. Deshalb präsentieren die Verantwortlichen wieder ein vielseitiges Programm für die erste Jahreshälfte 2018.

Hochbeete hinter der Offenen Kirche

Neben den Deutschstunden, die jeden Dienstag ab 16 Uhr stattfanden und auch 2018 stattfinden werden, stachen für Pindl im vergangenen Jahr zwei Veranstaltungen heraus: «Das Internative Festival und die internationale Modeschau sind beispielhaft für das Café International und haben überraschend viele, auch junge Menschen angezogen.» Auch im ersten Halbjahr 2018 warten auf die Besucherinnen und Besucher des Cafés International wieder spezielle Angebote. Sie reichen von Yoga über Tanz bis Ostereierfärben. Das Programm startet am Dienstag mit einem Neujahrsapéro ab 17 Uhr. Gleich sind die Ziele geblieben: «Migrantinnen und Migranten können ihre Sprachkenntnisse verbessern und vertiefen», sagt Pindl. Sie erfahren zudem, wie die Schweiz funktioniert und sie finden Beratung für Fragen des alltäglichen Lebens in der neuen Umgebung. Zu den regelmässigen Angeboten zählen die Beratung durch die eritreischen «Brückenbauer» sowie das Projekt «IntegroSwiss», das eine digitale Plattform für Neuankömmlinge entwickelt.

Viele Angebote werden mit der interkulturellen Frauengruppe Amigas unter der Leitung von Heidi Humbel durchgeführt, wie etwa der «Flohmarkt für Gross und Klein». Neu im Programm sind in Zusammenarbeit mit Adelheid Karli von «HEKS Neue Gärten» drei Workshops, bei denen die Teilnehmenden bei der Anlage und Pflege eines Hochbeetes hinter der Offenen Kirche begleitet werden.

www.wirkraumkirche.ch

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