Treffpunkt mit Take-away

Dank neuer Crew und neuem Konzept sollen im Treffpunkt in Herisau wieder mehr Gäste einkehren. Künftig kann man das Essen am Mittag auch mitnehmen.

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Geschäftsführer Christian Huber und Küchenchef Urs Küppers. (Bild: Roger Fuchs)

Geschäftsführer Christian Huber und Küchenchef Urs Küppers. (Bild: Roger Fuchs)

HERISAU. Zeiten, in denen im Treffpunkt die Gäste einzeln gezählt werden konnten, sollen bald Vergangenheit sein. Mit neuer Crew und neuem Konzept will man auf die Erfolgsschiene zurückkehren. Am 1. Februar übernimmt der 30jährige Christian Huber aus Herisau die Geschäftsleitung, Küchenchef ist seit 1. Dezember Urs Küppers. Zuvor arbeitete Küppers zwei Jahre im «Sternen» Bühler und eineinhalb Jahre im «Bären» Gonten.

Fernsehkoch hilft mit

Christian Huber will den Treffpunkt wieder zu einem Lokal machen, in dem die Herisauer täglich gerne einkehren. Dazu hat er seinen bisherigen Job bei einer Lohnfertigungsfirma im Fürstentum gekündigt. Unterstützt wird das Team von Gallus Knechtle, bekannt aus der Sendung «Esskapaden» auf Tele Ostschweiz. Umgesetzt wird das neu erarbeitete Konzept ab 1. März. Serviert werden Gerichte wie American Burger, Hot Dogs, Wraps, Salate oder hausgemachte Glaces. Am Mittag wird es zudem einen Take-away geben. Die Bar soll am Freitag- und Samstagabend wieder mehr im Zentrum stehen. Beibehalten wird das Movie-Dinner in Kooperation mit dem angrenzenden Kino Cinetreff. Auch die modern-antike Optik im Saal bleibt, wie sie ist.

Nebst den erwähnten Personen wird Christian Huber auch auf seinen Bruder Stefan Huber zählen können, Leiter Gastronomie im Casino Herisau. Gleichzeitig ist Stefan Huber auch Pächter des Treffpunkts, für den er seinen Bruder als Geschäftsführer angestellt hat. Das riecht nach «Vetterliwirtschaft», was er aber von sich weist. Ihm sei wichtig gewesen, jemanden mit Führungserfahrung zu finden. Ausserdem schlage Christians Herz für den Treffpunkt.

Einfach, frisch und frech

Gründe, die zum Ausbleiben der Gäste in den letzten Monaten geführt haben, gibt es einige. Sie sind auch Stefan Huber bekannt. Die schwierige Teamkonstellation, die sich auf die Stimmung ausgewirkt hatte, ist nur ein Grund. Teils lange Wartezeiten, wenn etwa das Militär Ausgang hatte und die Crew mit dem plötzlichen Grossaufmarsch überfordert war, oder technische Probleme mit der Kasse haben ebenfalls das Ihre dazu beigetragen. Doch das neue Team blickt nach vorn. «Einfach, ehrlich, frisch und frech» soll das Angebot sein. (rf/cor)

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