Training für die Lachmuskeln

Der Männerchor Häggenschwil hat am Samstag ein vielseitiges Programm präsentiert. Nach musikalischer Darbietung gab's ein lustiges Theaterstück.

Ramona Riedener
Merken
Drucken
Teilen
Der Männerchor Häggenschwil am Unterhaltungsabend. (Bild: Ramona Riedener)

Der Männerchor Häggenschwil am Unterhaltungsabend. (Bild: Ramona Riedener)

HÄGGENSCHWIL. Am Wochenende hat der Männerchor Häggenschwil zu seiner traditionellen Unterhaltung in die Mehrzweckhalle Rietwies geladen. Die 21 Sänger präsentierten unter der Leitung von Bruno Vollmeier einen bunten Liederstrauss. Begleitet wurden die Männer von Michael Stübi, dem «Tasten-Jungen», wie sie ihren Pianisten nennen. Das Repertoire von beschwingten Liedern mit heiteren Texten löste vom ersten Takt an eine tolle Stimmung im Saal aus. Einen Zugabeapplaus quittierte der Chor mit dem «Flieger-Marsch» aus der Operette «Der Fliegende Rittmeister».

Dichterisch durchs Programm

Dass die Männer nicht nur singen, sondern auch dichten können, bewies Peter Jehli mit seinen gereimten Ansagen. Ein Wortregen prasselte auf die Zuschauer, als er sich mit gedichteten Worten bei den vielen Sponsoren und Tombolapreis-Spendern bedankte. Mit dem Schlussbouquet, einem Reigen von bekannten Liedern zum Mitsingen und Mitschunkeln, und einer Zugabe hatten sich die Sänger verabschiedet, bevor es nach der Pause weiterging.

Einen Mann für Magd Lina

Das Theaterstück «E Magd mit Sehnsücht» von Carmelo Pesenti sorgte dafür, dass die Lachmuskeln der Gäste ziemlich strapaziert wurden. Die Schauspielerinnen und Schauspieler zeigten unter der Regie von Jakob Bütler eine ausgesprochen amüsante Inszenierung. Die Geschichte handelte von der Magd Lina, die krampfhaft auf der Suche nach einem Mann ist. Doch mit ihrem unvorteilhaften Äusseren und ihrer ungehobelten Art vergrämt sie jeden Verehrer. Die Bemühungen von Silvia, aus Lina eine Traumfrau zu machen, scheitern. Eine köstliche Szene bot die verwandelte Lina in ihren High Heels, als sie die Hüften schwingend durch das Wohnzimmer wackelte und sich beinahe die Füsse verrenkte. Mit der Hilfe eines Bauers bekommt Knecht Max eine Chance, die borstige Lina dann für sich zu gewinnen.