Tragbares Projekt aktiv mitgestalten

RHEINECK. Die IG Wab 2425, ein Verein, der die Anliegen der Grundeigentümer aus Rheineck und Thal bezüglich einer Sanierung der Bäche vertritt, hielt seine Hauptversammlung ab.

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RHEINECK. Die IG Wab 2425, ein Verein, der die Anliegen der Grundeigentümer aus Rheineck und Thal bezüglich einer Sanierung der Bäche vertritt, hielt seine Hauptversammlung ab. Präsident Zeno Rausch konnte nebst den 41 anwesenden Mitgliedern den Rechtskonsulenten Alex Keller begrüssen, der zu den rechtlichen Fragen Auskunft gab. Rechnung und Budget wurden genehmigt.

Die IG wurde Ende 2009, nach der Auflage des Teilprojektes GAP Sefar und des Perimeterbeitragsplans, gegründet. Das Ziel der IG ist, ein angepasstes, ganzheitlich beurteiltes Wasserbau-Projekt mit erträglichen Kosten zu erreichen. Zudem soll möglichst wenig Kulturland dafür genutzt werden.

Am 6. Dezember des vergangenen Jahres wurden die Einsprachen zum Teilprojekt GAP Sefar (Geschiebeablagerungsplatz) vom kantonalen Baudepartement abgewiesen. Darauf haben sechs Mitglieder Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben. Am 24. Januar dieses Jahres wurden fünf Rekurse zum Gewässerperimeter an die Verwaltungsrekurskommission eingereicht. Zudem ist am 5. März die Vernehmlassung des Verwaltungsgerichtes zu den Beschwerden bezüglich Projekt GAP Sefar eingegangen.

Die IG hofft, dass die Behörden die Bevölkerung, als mitzahlende Bauherrschaft, in die Planung integrieren. Dazu gehöre auch die Vorlage des gesamten Projekts mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung und einem konkreten Projektplan. Nach dem Willen der Mitglieder soll an einem guten, tragfähigen Projekt mitgearbeitet werden. Die Notwendigkeit einer Sanierung der Bäche sei auch unter den Mitgliedern der IG unbestritten. (ZW/bes)