Traditionen zurück bis 1907

Die Anfänge der Westmusik St. Gallen gehen auf das Jahr 1907 zurück. Im Laufe ihrer fast 110jährigen Geschichte erhielt sie mehrmals einen neuen Namen.

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Die Anfänge der Westmusik St. Gallen gehen auf das Jahr 1907 zurück. Im Laufe ihrer fast 110jährigen Geschichte erhielt sie mehrmals einen neuen Namen. Nach dem Zusammenschluss der früheren Musikvereine Straubenzell und Bruggen-Abtwil hiess sie Musikgesellschaft Straubenzell und bald danach Musikgesellschaft Eintracht. Mit dem Beitritt zum Ostschweizerischen Musikverband wurde 1926 der Vereinsname auf Harmoniemusik St. Gallen-West geändert. Zum 100-Jahr-Jubiläum schenkte sich der Verein den heutigen Namen und ein neues Logo.

Bis zu 50 Mitglieder

In ihren besten Zeiten zählte die Westmusik zwischen 40 und 50 Mitglieder. Als Höhepunkte im musikalischen Bereich galten das traditionelle Neujahrskonzert und der Unterhaltungsabend. Am ersten Sonntag des Jahres spielte die Westmusik jeweils in der Tonhalle Blasorchester-Kompositionen und Bearbeitungen aus der leichten Klassik. Am Unterhaltungsabend im Mai widmete sie sich der Unterhaltungs- und Volksmusik, aufgelockert mit Showeinlagen und Darbietungen der vereinseigenen Tanzgruppe, den Westside Dancers. Einzelne Musikwettbewerbe, zwei oder drei Quartier-Ständli im Sommer und Auftritte an öffentlichen und privaten Anlässen rundeten das Jahresprogramm ab.

Drei verschiedene Formationen

Die Vielfältigkeit des Vereins zeigte sich einerseits in der breiten Palette der Stilrichtungen, andererseits in den verschiedenen Formationen: Neben dem Blasorchester in Harmoniebesetzung gab es die Bärentatzen und das Blechbläser-Ensemble.

Neben dem Musizieren kam auch die Geselligkeit bei der Westmusik St. Gallen nie zu kurz. Dazu gehörte der Umtrunk nach den Proben genauso wie die Konzertbesuche bei befreundeten Vereinen sowie vereinsinterne Feste, Schiessanlässe und die alle zwei Jahre stattfindende Musikreise. (cis)